700 g Dreierlei-Hackfleisch
150 g Wurstbrät
1 grosses Rüebli
1 Stück Sellerie, klein gehackt
1 grosse Zwiebel
1 - 2 Knoblauchzehen, gehackt
5 dl Weisswein od. Bouillon
1 EL Speisefettcrème «Maître Boucher»
je 1 EL Thomy Tomatenpüree und Senf
Provencekräuter
Salz, Pfeffer aus der Mühle
2 Eier
1 Gewürzgurke, fein gehackt
1 Weissbrotscheibe, eingeweicht
4 EL Petersilie, gehackt
4 EL Paniermehl
1 Glas Perlzwiebelchen, abgespült
1. Gemüse mit Provencekräutern in Speisefettcrème dämpfen und mit 1 dl Weisswein oder Bouillon ablöschen. Tomatenpüree und Senf untermengen. Flüssigkeit auf ½ einkochen lassen.
2. Gehacktes mit Brät, Eiern, zerstampftem Brot, Gewürzgurke, Petersilie und abgekühltem Gemüse gut durchkneten. Mit Salz und Pfeffer pikant abschmecken.
3. Zu Braten formen und mit Paniermehl bestreuen. In ausgefetteter Bratform in 220 Grad heissem Ofen 15 Minuten garen lassen.
4. Nach 15 Minuten 1 dl Wein oder Bouillon über Braten geben. Perlzwiebelchen und restlicher Wein oder restliche Bouillon um Braten geben. Weitere 50 Minuten garen lassen.
VARIANTEN: Hartgekochte Eier halbieren und im Hackfleischgemisch einbetten.
Braten in ausgefetteter, mit Paniermehl ausgestreuter Cakeform backen.
INFO: Sein Name ist Hase, und er weiss von nichts. Der Name «falscher Hase» kommt aus Berlin. Dort nennt man so einen Braten aus gehacktem Fleisch. Traditionsgemäss serviert man dazu Salzkartoffeln und Gemüse. Geniessen Sie doch einfach wieder einmal den Hasen, der gar keiner ist.