2 - 3 Formaggini (siehe INFO)
viel schwarzer Pfeffer aus der Mühle
2 EL gemischte Kräuter (Petersilie, Salbei, Basilikum, Rosmarin)
5 - 6 Wacholderbeeren
2 Knoblauchzehen, gepresst
1½ dl Olivenöl
1. Die Formaggini in ein schmales Glasgefäss legen. Pfeffer, Kräuter, Wacholderbeeren und Knoblauchzehen beifügen und mit Olivenöl begiessen, bis die Formaggini damit bedeckt sind.
2. 2 - 3 Tage stehen lassen.
3. So werden die Formaggini oft serviert: Pro Person ein Formaggini in Scheiben aufschneiden, mit wenig Rotweinessig beträufeln und mit viel Pfeffer bestreuen. Zum Schluss etwas Ölmarinade aus dem Glas darüber verteilen. Mit einem Stück Holzofenbrot aus dem Valle Maggia ein Gedicht!
VARIANTE: Am allerbesten schmecken ganz frische Formaggini nur mit grob gemahlenem schwarzem Pfeffer bestreut und mit etwas kaltgepresstem Olivenöl beträufelt.
INFO: Formaggini sind kleine Frischkäse mit einer weichen, geschmeidigen.Herstellung aus Kuh- oder Ziegenmilch. Formaggini enthalten ca. 17 g Fett pro 100 g. Der Name "Formaggini" stammt aus dem Italienischen und bedeutet "kleine Käse" (Mehrzahl). Formaggini werden wie ein klassischer Frischkäse hergestellt. Pasteurisierte Vollmilch wird mit wenig Lab und Milchsäurebakterien zur Gerinnung gebracht. Anschliessend Trennung der Molke von der Käsemasse. Keine Reifung. Direkt nach der Herstellung genussfertig.