Fegato a Sette Cannoli
Süss-saurer Kürbis

 


Herkunft:
Sizilien
Menüfolge:
Gemüsegerichte
Quelle:
Sperandio, Ruedi
Kategorie:
Beeren
Saison:
Herbst
Haute Cuisine:
Nein
Anzahl Personen:
6
  
Niedergaren:
Nein
Erfasst:
2002-10-16
Fleischlos:
Ja

1,2 kg Kürbis, geschält, entkernt und in 5 mm dicke Spalten geschnitten
grobes Meersalz
reines Olivenöl zum Frittieren
1 mittelgrosse Zwiebel, geschält und in dünne Streifen geschnitten
1½ TL Zucker
5½ EL Weissweinessig
¾ TL Salz
½ TL schwarzer Pfeffer aus der Mühle
6 frische Minzezweige, grob gehackt


1. Die Kürbisspalten leicht mit Salz bestreuen.
2. Olivenöl 5 mm hoch in einen Topf geben und nicht zu stark erhitzen. Die Kürbisspalten portionsweise 5 Minuten von beiden Seiten goldgelb frittieren.
3. Die Spalten auf Küchenpapier abtropfen lassen.
4. Die Hitze reduzieren und das Öl bis auf 3 EL aus dem Topf giessen. Die Zwiebel hineingeben, mit Zucker bestreuen und unter Rühren 15 Minuten goldbraun braten. Den Essig und 4 EL Wasser zufügen. Unter ständigem Rühren kochen, bis die Flüssigkeit auf ½ reduziert ist.
5. Kürbisspalten auf einem Teller anrichten, salzen und pfeffern und mit Minze bestreuen. Abkühlen lassen und zimmerwarm mit der Sauce servieren.



GESCHICHTE: Vor langer Zeit gab es am Garrafellobrunnen mitten im alten Palermo einen Mann, der Gemüse an die Armen verkaufte. Er schuf dieses phantastische Gericht, das nach allgemeiner Auffassung nach Fleisch schmeckte. Also nannte man es «fegato». Nun besass dieser Brunnen sieben Wasserspeier, die auf Italienisch «cannoli» heissen, und so erklärt sich denn der zweite Teil des Namens.

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