2 ausgelöste Entenbrüste
3 - 4 Stängel Thaibasilikum oder glatte Petersilie
Salz, Pfeffer aus der Mühle
3 Rhabarberstiele
je 1 TL gehackter Ingwer, Knoblauch und Chili (nach Geschmack)
2 EL Fischsauce
1 EL Zucker
1. Zunächst von der Ente die Haut ablösen, sie fein würfeln und in einer beschichteten Pfanne erst einmal schön langsam knusprig braten. Mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
2. Inzwischen im reichlichen ausgelassenen Bratfett die abgezupften Thaibasilikumblätter (oder glatte Petersilie) knusprig braten - das geht ganz schnell. Sie leuchten dann in sattem Grün und werden kross. Ebenfalls herausfischen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
3. Das Fett bis auf 2 EL abgiessen (auffangen und für die nächsten Bratkartoffeln verwenden), die beiden Bruststücke darin langsam rundum rosa braten, ca. 15 Minuten, dabei immer drehen und wenden sowie salzen und pfeffern. Schliesslich in Alufolie gewickelt nachziehen lassen, während das Gemüse zubereitet wird.
4. Dafür den geputzten Rhabarber in Scheibchen schneiden und im Bratfett kurz schwenken. Sofort gehackten Knoblauch, Ingwer und Chili hinzufügen, ausserdem mit ein paar Tropfen Fischsauce, Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Alles nur gründlich durchschwenken - die Rhabarberscheibchen sind schnell weich, und sie sollen ja nicht zerfallen.
5. Zum Servieren das Fleisch schräg in ½ cm-dünne Scheibchen schneiden und auf einer Platte anrichten. Mit dem Rhabarbergemüse umkränzen und mit den frittierten Kräutern sowie den knusprigen Entenkruspeln überhäufen.
BEILAGE: Dazu passt ideal Kartoffelpüree, aber natürlich genügt auch krumiges Brot.
WEINEMPFEHLUNG: Ein dichter, fruchtiger Rotwein, zum Beispiel ein im Holzfass (Barrique) ausgebauter Blaufränkisch aus Österreich (auf Deutsch heisst diese Rebsorte „Lemberger“ und wird gern in Württemberg angebaut), eventuell eine Cuvée mit Zweigelt, wie sie in Österreich sehr beliebt ist.