Spinatstriewla
Spätzle / Spätzli

 


Herkunft:
Elsass
Menüfolge:
Teigwaren
Quelle:
Meuth, Martina
Kategorie:
Gemüse
Saison:
Haute Cuisine:
Nein
Anzahl Personen:
4
  
Niedergaren:
Nein
Erfasst:
2005-01-28
Fleischlos:
Ja

250 g Spinat (blanchiert und gehackt – auch Tiefkühlprodukt)
4 Eier
400 g Mehl
Salz, Pfeffer aus der Mühle
Muskat, frisch gerieben
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BUTTERBRÖSEL
2 EL Butter
50 g Semmelbrösel


1. Den Spinat auftauen, mit Eiern und Mehl im Mixer glatt pürieren, dabei mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Wer die Striewla vom Brett schaben will (wie es die elsässischen Hausfrauen tun), muss den Teig etwas fester halten, als wenn man sie durch die Presse oder durch das Spätzlesieb drückt. Flüssiger wird der Teig, indem man einen Schuss Milch oder ein zusätzliches Ei unterrührt (je mehr Ei, desto flaumiger werden die Spätzle). Den Teig in jedem Fall ½ Stunde quellen lassen.
2. Dann portionsweise direkt in reichlich aufwallendes Salzwasser vom Brett schaben oder durch eine Spätzlepresse drücken. Sobald die Striewla oben schwimmen, sind sie gar. Mit einer Schaumkelle herausheben, in heissem Wasser schwenken (das in einer grossen Schüssel bereitstehen sollte) und schliesslich in einem Sieb gründlich abtropfen lassen. In eine Schüssel füllen, mit Butterbröseln bestreuen und sofort servieren.
3. Die Brösel sind einfach gemacht: Butter in einer Pfanne aufschäumen lassen, die Brösel hineinstreuen und so lange darin schwenken, bis sie haselnussbraun geworden sind und duften.



WEINEMPFEHLUNG: ein kraftvoller Riesling, der ruhig etwas reifer sein darf und üppig, damit er der sahnigen Sauce standhalten kann. Wir haben einen gereiften Grand Cru Fürstentum vom Weingut Blanck aus dem Jahr 88 getrunken, der noch immer kraftvoll und frisch wirkte.

INFO: Striewla sagen die Elsässer zu Spätzle. Weil sie in Streifen (Striewla) vom Brett geschnitten werden.

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