60 g Hefe
knapp 4 dl Milch (je nach Grösse der Eier)
1 kg Mehl
125 g Zucker
1 gestrichener EL Salz
250 g Butter
4 Eier
175 g Sultaninen
175 g Rosinen
1 EL Rum
125 g Mandeln (Mandelstifte), geschält, länglich geschnitten
30 g Zitronat
30 g Orangeat
1 Zitrone, abgeriebene Schale
1 Msp. Zimt
etwas Muskat
VORBEREITUNG
1. Die Hefe wird in ca. 2 dl lauwarmer Milch aufgelöst und daraus mit ca. 1/3 des Mehls ein Vorteig gemacht, den man zugedeckt an die Wärme zum Aufgehen stellt. Alle andern Zutaten sollen auch leicht erwärmt sein.
2. Ist der Vorteig gegangen, gibt man das übrige Mehl, Zucker, Salz und die leicht geschmolzene (nicht heisse!) Butter dazu und verarbeitet alles mit dem Rest der lauwarmen Milch und den Eiern zu einem glatten Teig. Dann gibt man die vorbereiteten Sultaninen und Rosinen (ca. 2 Stunden vorher mit dem Rum beträufeln und ziehen lassen), die Mandeln, das klein geschnittene Orangeat, Zitronat und die Gewürze dazu und vermengt alles gut. Man stellt den Teig, der ziemlich fest sein soll, zum nochmaligen Aufgehen zugedeckt an die Wärme.
ZUBEREITUNG
3. Ist er gut um das Doppelte gegangen, formt man 2 längliche Stollen daraus, indem man je die Hälfte des Teiges auf dem gut bemehlten Tisch zu einem entsprechend langen Rechteck ausrollt und in der Mitte mit dem Wallholz eine Vertiefung macht; die Seiten müssen jedoch noch dick bleiben. Hierauf schlägt man den Teig übereinander. Man legt den Stollen auf ein gefettetes Blech und lässt ihn zugedeckt noch ca. ½ Stunde gehen und bäckt ihn dann im gut vorgewärmten Ofen mit mehr Unterhitze (ca. 180 Grad; die Red.) in ca. ¾ Stunden.
4. Sobald der Stollen aus dem Ofen genommen ist, bestreicht man ihn mit zerlassener Butter und bestreut ihn dick mit Puderzucker.
HINWEIS: Ergibt 2 Stollen
TIPP: Es lohnt sich, gleich 2 dieser arbeitsaufwendigen Christstollen zu backen. In Folie gewickelt und an einem kühlen Ort aufbewahrt, bleiben sie bis über die Neujahrstage hinaus frisch.
INFO: Originalrezept, so wie es im «SCHWEIZER FAMILIEN-WOCHENBLATT» vom Dezember 1937 abgedruckt war.