Gebratener Fisch mit Peperoni und Oliven
Seehecht / Wolfsbarsch / Seeteufel

 


Herkunft:
Portugal
Menüfolge:
Fischgerichte Warm
Quelle:
Kochen
Kategorie:
Salzwasser
Saison:
Haute Cuisine:
Nein
Anzahl Personen:
4
  kcal: 268
Niedergaren:
Nein
Erfasst:
2011-11-11
Fleischlos:
Ja

2 gelbe Peperoni
2 Fleischtomaten
100 g grüne Oliven
2 mittlere Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
½ dl Olivenöl
Salz
Piri-Piri-Pulver oder Cayennepfeffer
500 - 600 g Seehecht, Wolfsbarsch oder Seeteufel, filetiert


1. Die Peperoni halbieren, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
2. Die Tomaten kurz in kochendes Wasser tauchen, dann kalt abschrecken und die Haut abziehen. Die Tomaten waagrecht halbieren, entkernen und ebenfalls würfeln.
3. Die Oliven wenn nötig entsteinen und in Streifen schneiden. Die Zwiebeln schälen und fein hacken. Die Knoblauchzehen schälen und in Scheibchen schneiden.
4. In einer Pfanne gut ½ des Olivenöls erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch darin andünsten. Die Peperoni beifügen und kurz mitdünsten. Dann die Tomaten und Oliven beifügen, alles mit Salz und Piri-Piri oder Cayennepfeffer würzen und zugedeckt ca. 15 Minuten kochen lassen, bis die Peperoni sehr weich sind.
5. Inzwischen die Fischfilets mit Salz würzen.
6. In einer beschichteten Bratpfanne im restlichen Olivenöl auf mittlerem, später kleinem Feuer je nach Dicke der Filets insgesamt 4 - 5 Minuten braten.
7. Auf einer Platte anrichten und das Peperonigemüse darübergeben.



INFO: Was bei uns als Chilis und Peperoncini bekannt ist, das sind in Portugal die Piri-Piri. Piri-Piri ist die allgemeine Bezeichnung für scharfe Chilis, welche von den portugiesischen Seefahrern unter anderem auch nach Afrika gebracht wurden, wo sie den Namen Piri-Piri - manchmal auch Pili-Pili - bekamen. Heute werden in Portugal alle möglichen Chili-Sorten gezüchtet, von denen die scharfen Schoten als Piri-Piri bezeichnet werden. Beliebt sind auch Piri-Piri-Würzsaucen, die oft viel Knoblauch enthalten, eine weitere sehr beliebte Gewürzzutat in der portugiesischen Küche.

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