Zürcher Geschnetzeltes, flambiert, mit Rösti und Salat
Züri Gschnätzlets / Kalbsgeschnetzeltes / Kalbsnieren / Kalbsnierchen / Kalbsnierli

 


Herkunft:
Zürich
Menüfolge:
Fleischgerichte Warm
Quelle:
SF DRS
Kategorie:
Fleisch gemischt
Saison:
Haute Cuisine:
Nein
Anzahl Personen:
4
  
Niedergaren:
Nein
Erfasst:
2013-04-19
Fleischlos:
Nein

ZÜRIGSCHNÄTZLETS
800 g zartes Kalbfleisch (Nuss oder Bäggli)
etwas Butter
3 Zwiebeln, fein gehackt
700 g Champignons, in Scheiben
frischer Thymian
1½ dl Zürcher Riesling
1 Glas Weinbrand oder Cognac
4 dl Saucenrahm
250 g Kalbsnierli
Salz, Pfeffer aus der Mühle
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RÖSTI
800 g Kartoffeln, festkochend
Butter
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SALATSAUCE
1 Teil Dijonsenf
9 Teile Olivenöl
2 Teile Verjus oder Balsamico
Salz, Pfeffer aus der Mühle


VORBEREITUNG
1. Für die Rösti die Kartoffeln am Vorabend in Salzwasser kochen, abschrecken und schälen. Über Nacht kühl stellen.

ZUBEREITUNG
2. Für das Zürigschnätzlets das Kalbfleisch in Stückli schneiden, in der heissen Pfanne kurz und heftig anbraten, bis das Fleisch etwas Farbe annimmt. Fleisch herausnehmen und zur Seite stellen. Nach Belieben etwas Pfeffer darübergeben.
3. In die gebrauchte Pfanne nun wenig Bratbutter geben und die Zwiebeln mit den Champignons bei mittlerer Hitze rösten. Mit Thymian würzen (nach Belieben können etwas Knoblauch oder fein geschnittene Peperoncini für etwas Würze dazugegeben werden).
4. Mit Zürcher Riesling ablöschen, mit Weinbrand oder Cognac übergiessen und flambieren.
5. Dann Saucenrahm dazugeben und etwas einkochen lassen.
6. Kalbfleisch dazugeben, damit es wieder Temperatur annehmen kann. Vor dem Servieren mit Salz und Pfeffer abschmecken.
7. Die Nierli in kleine Stücke schneiden, mit Salz und Pfeffer würzen und in einer separaten Pfanne kurz anbraten. Separat zum Zürigschnätzlets servieren.
8. Für die Rösti Kartoffeln an der Röstiraffel reiben.
9. Butter in einer Bratpfanne erhitzen und Kartoffelspäne nur wenig darin wenden, damit sie leicht Farbe annehmen können. Dann einen Kuchen formen und beidseitig knusprig-braun braten. Sofort servieren.
10. Für die Salatsauce alle Zutaten zusammen verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
11. Der Salat kommt auf einem separaten Tellerchen und besteht aus dem aktuellen Angebot des Marktes: verschiedene Farben, Formen und Konsistenzen laden zum Reinbeissen ein: Eichblatt, Chicorée, Löwenzahn, Minze, Estragon, Radieschen, Dill, Fenchel, etc.; 4 Zutaten reichen aus!



VARIANTE: Nach Lust und Laune können der Rösti auch angedünsteter Speck, Zwiebeln, Pilze, Peperoncini, dazugegeben werden. Auch ein Hauch Muskat oder frische Gewürze, Käse oder Küchenreste vom Vortag (Tomaten, Avocado, Fenchel... was gerade im Kühlschrank schlummert) schmecken herrlich!

INFO: aus Sendung «SRF bi de Lüt – Männerküche»

REZEPT: Jon Bollmann, 8000 Zürich

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