20 g Quinoa rot, weiss oder gemischt (siehe INFO)
500 g Spargeln weiss und grün
je 1 EL Salz und Zucker
2 Scheiben Brot
½ Bund gemischte Kräuter (z.B. Thymian, Rosmarin, Petersilie)
70 g Maisstärke
100 g Mehl
1 EL Sonnenblumenöl
2 EL Weisswein
2 dl Wasser, kalt
Frittieröl
Mehl zum Wenden
ca. 50 g Urner Bergkäse
------------------------------
RHABARBER-VINAIGRETTE
2 Orangen
5 g Ingwer
1 EL Zucker
1 Rhabarberstängel
2 EL Aceto balsamico
3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer aus der Mühle
1. Für die Vinaigrette Orangen auspressen. Ingwer fein reiben. Mit dem Saft und Zucker um 1/3 einkochen.
2. Rhabarber schälen, in Würfelchen schneiden, dazugeben und nochmals aufkochen.
3. Pfanne vom Herd nehmen. Balsamico und Öl unter Rühren beigeben. Salzen und pfeffern.
4. Quinoa in Wasser weich kochen. Abgiessen, kalt abspülen, abtropfen lassen.
5. Weisse Spargeln vom Köpfchen weg, grüne Spargeln im unteren Drittel schälen. Enden anschneiden.
6. Wasser mit Salz, Zucker und Brot aufkochen. Die Spargelstangen portionenweise zusammenbinden, im Wasser 2 - 3 Minuten kochen.
7. Die Pfanne vom Herd nehmen. Spargeln zugedeckt ca. 12 Minuten ziehen lassen, bis sie weich sind.
8. Kräuter hacken. Mit Stärke, Mehl, Öl, Wein, Wasser und Quinoa zu einem dickflüssigen Teig verrühren.
9. Öl auf 170 Grad erhitzen. 2/3 der Spargelstangen (Köpfchen werden nicht paniert) im Mehl wenden, durch den Teig ziehen.
10. Im Öl 2 - 3 Minuten frittieren. Herausheben. Auf Haushaltspapier abtropfen lassen.
11. Mit Vinaigrette anrichten.
12. Käse reiben und dazuservieren.
INFO: Quinoa (Chenopodium quinoa, Quechua kinwa), auch Inkareis, Reismelde, Inkakorn, Reisspinat, Andenhirse oder Perureis genannt, gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae). Quinoa stammt aus Südamerika, wo es seit 6000 Jahren gemeinsam mit Amarant (oder mit der lokalen Bezeichnung Kiwicha) ein Hauptnahrungsmittel ist. Es wurde besonders in den Hochebenen der Anden oberhalb einer Höhe von 4000 m angebaut. Es lässt sich gut anstelle von Reis verwenden. Der Naturkosthandel führt Quinoa pur oder als Zutat in Müslimischungen. Für die Inkas war es ein Mittel gegen Halsentzündungen.