800 g Rindsfiletspitzen
3 Tomaten
150 g Champignons
2 Gewürzgurken
2 EL Öl
etwas Butter
3 ganze Schalotten
1 TL Senf, mittelscharf
2 TL Zitronensaft
2 dl Fleischbrühe
200 g Crème fraîche
1 Prise Salz, Pfeffer aus der Mühle
etwas Speisestärke
2 EL Butter, kalt
1 EL Petersilie, grob gehackt
etwas Sahne, geschlagen
1. Filetspitzen quer zur Faser in 2 cm dicke Scheiben, diese dann in Streifen schneiden.
2. Tomaten mit Hilfe eines Messers einritzen, kurz überbrühen, abschrecken, Haut abziehen, das reine Fruchtfleisch in grosse Würfel schneiden.
3. Champignons häuten, in Scheiben schneiden, Gewürzgurken in feine Würfel schneiden.
4. Öl in einer Pfanne erhitzen, Fleisch nach und nach kurz darin anbraten (es sollte möglichst kein Wasser in der Pfanne beim Anbraten entstehen).
5. Fleisch auf ein Sieb geben, abgetropften Fleischsaft auffangen.
6. In die gleiche Pfanne nun die Butter geben, Zwiebelwürfel und Champignonscheiben darin anbraten, Gewürzgurken zugeben, mitbraten, anschliessend zu dem Fleisch in das Sieb geben.
7. Senf mit dem Zitronensaft in die Pfanne einrühren, mit Fleischbrühe und Crème fraîche auffüllen, Sauce kräftig einkochen lassen, das Ganze durch ein Sieb giessen.
8. Einlagen kurz zur Seite stellen, Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken.
9. Einmal aufkochen lassen, eventuell mit etwas angerührter Speisestärke abbinden.
10. Kalte Butter zugeben, mit einem Mixstab schaumig mixen.
11. Einlage und Fleisch in den Topf mit der Sauce geben, alles gut erwärmen.
12. Vor dem Servieren Tomatenwürfel und grob gehackte Petersilie einrühren, eventuell mit etwas geschlagener Sahne verfeinern.
BEILAGE: Basmatireis
INFO: Möglicherweise wurde «Boeuf-Stroganoff» für einen Kochwettbewerb Ende des 19. Jahrhunderts in Sankt Petersburg erfunden, bei dem es als Sieger hervorgegangen sein soll. Beschrieben wurde es jedenfalls zuerst in Auguste Escoffiers Guide Culinaire von 1903. Benannt ist es nach der russischen Adelsfamilie Stroganow, anekdotisch zugeschrieben wird es sowohl Graf Grigorij Alexandrowitsch Stroganoff (1774–1857) als auch Graf Sergej Grigorjewitsch Stroganow, der 1923 im Pariser Exil starb.