ROTKRAUT
1 EL Butter
1 Zwiebel, halbiert, in feinen Streifen
500 g Rotkabis, geviertelt, Strunk entfernt, in feinen Streifen
¾ TL Salz
2 dl Rotwein
1 dl Gemüsebouillon
Salz, Pfeffer aus der Mühle
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BIRNEN
2 dl Wasser
4 EL Birnendicksaft (Birnel)
500 g Birnen, in Schnitzen
4 Pfefferkörner, schwarz, zerdrückt
3 Nelken
2 Sternanis
2 Prisen Salz
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SCHÜFELI
2 geräucherte Mini-Quick-Schüfeli à je ca. 400 g
Wasser, siedend
ZUBEREITUNG
1. ROTKRAUT: Butter in einer weiten Pfanne heiss werden lassen. Zwiebel andämpfen, Rotkabis ca. 2 Minuten mitdämpfen, salzen.
2. Wein und Bouillon dazugiessen, aufkochen, Hitze reduzieren. Rotkabis zugedeckt bei kleiner Hitze ca. 1 Stunde weich köcheln. Rotkraut würzen.
3. BIRNEN: Wasser und Birnel gut verrühren. Birnen und allen Zutaten bis und mit Salz beigeben, aufkochen. Hitze reduzieren, Birnen bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten weich köcheln.
4. Birnen herausnehmen, Gewürzsud auf ca. ½ dl einkochen, absieben, mit den Birnen mischen. SCHÜFELI: Schüfeli nach Angabe auf der Verpackung ca. 30 Minuten heiss werden lassen.
ANRICHTEN
5. Schüfeli tranchieren, Rotkraut und Gewürzbirnen (heiss oder lauwarm) dazu servieren.
INFO: Rotkraut – am besten schmeckt es im Winter Dieses beliebte Wintergemüse, das auch Blaukraut oder Blaukabis genannt wird, schmeckt im Winter am besten. Ob der Kohl eher rot oder blau gefärbt ist, hängt vom pH-Wert des Bodens ab. Denn aufgrund des Pflanzenfarbstoffs Anthocyanin ist Rotkraut ein natürlicher Säure-Basen-Indikator. Bei alkalischem (basischem) Boden ist seine Farbe eher bläulich, kocht man das Kraut mit Essig oder Wein (Säure), bekommt es eine rote Farbe. Rotkraut ist reich an Vitamin C, das zur optimalen Funktion des Immunsystems beiträgt. Durch langes Kochen wird dieses Vitamin jedoch teilweise zerstört, was durch eine schonende Zubereitungsart oder die rohe Zubereitung als Salat verringert wird.
WEINEMPFEHLUNG: Naturaplan Bio-Côtes du Roussillon AOC Marie Gabrielle, 2012. Herkunft: Frankreich. Region: Languedoc/Roussillon. Rebsorten: Syrah, Grenache, Mourvèdre. Genussreife: 2 - 5 Jahre ab Ernte.