Dödölle
Ungarische Kartoffelnocken / Gnocchi / Klösse / Knödel

 


Herkunft:
Ungarn
Menüfolge:
Vorspeisen Warm
Quelle:
Cuisine d’Arte
Kategorie:
Kartoffeln
Saison:
Haute Cuisine:
Nein
Anzahl Personen:
4
  
Niedergaren:
Nein
Erfasst:
2016-10-19
Fleischlos:
Ja

800 g Kartoffeln, mehligkochend
150 g Mehl
Salz
3 Zwiebeln, mittelgross
Öl zum Anbraten
2 dl saure Sahne
3 dl Wasser


1. Die Kartoffeln waschen, schälen und in Würfel schneiden.
2. Wasser in einem Topf erhitzen, Salz dazu geben und die Kartoffeln ca. 12 Minuten garen.
3. Nach der Garzeit den Topf vom Herd nehmen und die gekochten Kartoffeln im Kochwasser stampfen.
4. Nach und nach das Mehl dazugeben und mit dem Kartoffelstampf vermischen. Evtl. noch etwas Mehl nachgeben.
5. In der Zwischenzeit die Zwiebeln abziehen, klein schneiden und in etwas Öl anbraten.
6. Aus dem Kartoffelteig mit einem Löffel kleine halbmondförmige Klösschen formen.
7. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Klösschen vorsichtig anbraten, bis sie eine goldbraune Farbe angenommen haben.
8. Zum Schluss die angebratenen Zwiebeln über die fertigen Klösschen geben und mit saurer Sahne servieren.



VARIANTE: Statt die Dödölle in der Pfanne zu braten, kann man sie auch im Ofen backen.

INFO: Die Dödölle waren früher in Ungarn ein typisches Arme-Leute-Essen – eine nahrhafte und deftige Mahlzeit der Bauern nach der Feldarbeit. Heute wird es vorwiegend als Vorspeise serviert.

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