Wiener Apfelstrudel

 


Herkunft:
Oesterreich
Menüfolge:
Strudel
Quelle:
Zodl, Franz
Kategorie:
Früchte
Saison:
Haute Cuisine:
Nein
Anzahl Personen:
4
  
Niedergaren:
Nein
Erfasst:
1997-01-01
Fleischlos:
Ja

TEIG
250 g Mehl
3 EL Öl
etwas Salz
lauwarmes Wasser
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FÜLLUNG
1½ kg säuerliche Äpfel
80 g Semmelmehl
125 g Zucker
65 g Rosinen
65 g gehackte Mandeln
1 Päckli Vanillezucker
1 gestrichener TL Zimt
1¼ dl süsse Sahne
40 g Butter


1. Mehl auf das Backbrett geben, in der Mitte eine Vertiefung eindrücken, Öl und Salz hineingeben und soviel Wasser hinzufügen, dass sich die Zutaten zu einem glatten, elastischen Teig kneten lassen (ca. ⅛ l). Den Teig mit einer angewärmten Schüssel zudecken und 20 Minuten ruhen lassen.
2. Die Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in feine Scheiben schneiden, mit Semmelmehl, Zucker, überbrühten Rosinen, Mandeln, Vanillezucker und Zimt mischen.
3. Den Teig in 4 Portionen teilen. Jede Portion auf dem bemehlten Backbrett ausrollen, auf ein bemehltes Tuch legen und nach allen Seiten dünn ausziehen. Teigplatten mit Sahne bestreichen, die Füllung daraufgeben, die Strudel aufrollen, in eine gefettete Auflaufform setzen und ca. 60 Minuten bei 210 - 220 Grad Celsius backen, dabei mit zerlassener Butter bestreichen, damit er eine lockere Kruste bekommt. Nach Belieben mit Puderzucker bestreuen.



TIPP: Wer sich seiner Künste nicht ganz sicher ist, setzt den Strudel in eine halbhohe Hülle aus Alufolie. Wenn er dann beim Backen aufreisst, kann nicht viel passieren.

HINWEIS: Das Prunkstück der österreichischen Mehlspeisenküche! Es gibt zwar auch Strudel aus Hefe- oder Blätterteig, aber ein "richtiger" Strudel muss aus schlichtem Wasserteig bestehen, der so dünn ausgezogen wird, dass man durch ihn hindurch einen Liebesbrief lesen kann.

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