Senfbraten vom Schweinsfilet
Schweinsbraten

 


Herkunft:
Deutschland
Menüfolge:
Fleischgerichte Warm
Quelle:
Freitag, Björn
Kategorie:
Schwein
Saison:
Haute Cuisine:
Nein
Anzahl Personen:
2
  
Niedergaren:
Nein
Erfasst:
2020-01-28
Fleischlos:
Nein

FLEISCH / GEMÜSE
400 g Schweinsfilet
Salz
Rapsöl zum Braten
1 Zwiebel, rot
2 - 3 Karotten
je 1 Thymian- und Rosmarinzweig
2 dl Gemüsebrühe
1 dl Rotwein
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SENFKRUSTE
1 Zwiebel, mittelgross
1 Knoblauchzehe
2 EL Düsseldorfer Mostert (ersatzweise grober Senf), siehe INFO
2 EL Senf, mittelscharf
2 Petersilienzweige
2 EL Butter
2 EL Semmelbrösel
Salz, Pfeffer aus der Mühle


1. Backofen auf 160 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
2. Fleisch mit Salz einreiben.
3. Öl in einer Pfanne erhitzen und das Filet von allen Seiten scharf anbraten.
4. Dann aus der Pfanne nehmen, in eine ofenfeste Schale legen und im Backofen mit Alufolie abgedeckt 20 - 25 Minuten garen lassen (je nach Dicke). Bratensaft in der Pfanne aufbewahren!
5. Für die Senfkruste Zwiebel und Knoblauch pellen und in grobe Stücke schneiden. Dann mit den restlichen Zutaten entweder im Stand- oder mit dem Handmixer pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kalt stellen.
6. Rote Zwiebel und Möhren schälen, kleinschneiden und kurz in dem Bratensaft des Filets anrösten.
7. Rotwein und Brühe dazugiessen und alles ca. 5 Minuten zusammen mit den Kräutern köcheln lassen. Bei Bedarf die Sauce mit etwas in Wasser gelöster Stärke andicken.
8. Fleisch aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen. Senfmasse gleichmässig auf der Oberseite verteilen.
9. Backofen auf Grillfunktion stellen, Fleisch ca. 5 Minuten gratinieren, bis die Kruste leicht braun und knusprig geworden ist.
10. Fleisch in dicke Scheiben schneiden und mit dem Gemüse servieren.



INFO Düsseldorfer Mostert: Unter dem Namen „ABB“ wurde der „aechte Düsseldorfer Mostert“ bekannt. Die Bezeichnung „Düsseldorfer Mostert“ darf nur von Herstellern aus Düsseldorf verwendet werden. Der scharfe, malzig-bräunliche Senf wird aus brauner und gelber Senfsaat hergestellt. Der „Düsseldorfer Mostert“ wird laut Aussage von Zeitzeugen seit dem Ersten Weltkrieg nicht mit Traubenmost, sondern mit unfiltriertem Düsseldorfer Branntweinessig angerührt. Im Übrigen ist die Herstellungsweise seit 1726 nahezu unverändert, da zur Vermahlung immer noch ein 500 kg schwerer Granitmühlstein verwendet wird. Ob bei der Herstellung des Düsseldorfer Mosterts nach der ursprünglichen Rezeptur jemals Traubenmost verwendet wurde, kann nicht belegt werden.

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