Vorarlberger Käsespätzle
Käsespätzli / Chäschnöpfli (Schweiz), Käsknöpfle (Tirol)

 


Herkunft:
Oesterreich
Menüfolge:
Teigwaren
Quelle:
Internet
Kategorie:
Käse
Saison:
Haute Cuisine:
Nein
Anzahl Personen:
4
  
Niedergaren:
Nein
Erfasst:
2021-12-12
Fleischlos:
Ja

500 g Mehl (Type 480)
6 Eier
1¼ dl Milch
Salz, Pfeffer aus der Mühle
Muskatnuss, frisch gerieben
1 EL Butter
1 Zwiebel, in Ringe geschnitten
350 g Bergkäse, frisch gerieben
150 g Rässkäse oder Emmentaler, frisch gerieben


1. Für die Käsespätzle das Mehl, Eier und Milch in einer Schüssel mit dem Kochlöffel vermischen (muss nicht wirklich glatt sein) - der Teig sollte zähflüssig sein. Ist der Teig zu fest kann man noch ein wenig Wasser hinzufügen. Nun noch Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum Teig hinzufügen, gut verrühren und für gut 10 Minuten ruhen lassen.
2. In der Zwischenzeit die Butter in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelringe darin goldbraun braten.
3. Jetzt den Teig durch das Spätzlesieb in kochendes Salzwasser (grosser Topf) durchlassen, 1-mal aufkochen und mit einem Lochsieb abschöpfen. In eine Schüssel geben (dabei ist es kein Problem wenn ein wenig "Spätzlewasser" mitgeschöpft wird).
4. Sofort den geriebenen Käse dazugeben und mit dem Kochlöffel durchmischen - der Käse sollte durch die noch heissen Spätzle ein wenig schmelzen und "Fäden" ziehen.
5. Zum Schluss die Spätzle auf Teller anrichten und mit den gebratenen Zwiebeln garnieren.



BEILAGE: Zu den Vorarlberger Käsespätzle serviert man einen feinen Kartoffelsalat oder einen grünen Blattsalat. Wer es ein wenig süsser mag, reicht ein selbstgemachtes Apfelmus.

TIPP: Idealerweise sollte für dieses Rezept auch ein Käse aus Vorarlberg verwendet werden wie zum Beispiel Vorarlberger Alpkäse und Vorarlberger Rässkäse.

INFO: Rässkäse wird im österreichischen Bundesland Vorarlberg und der benachbarten Ostschweiz (Appenzeller Rasskäse) produziert. Er ist eine Variante des Appenzeller, ist im Unterschied zu diesem aber kein typischer Almkäse, sondern wird traditionell in den Wintermonaten auf den Hofstellen produziert, wo das Vieh weniger Milch gibt und der Geschmack intensiver wird und sich durch die Heufütterung verändert.

VARIANTE: Experimentierfreudige Geniesser sollten die feurige Kässpätzle-Variante mit Chili probieren. Dafür fein gehackte getrocknete oder frische Chilischoten je nach Geschmack in den Teig einarbeiten.

REZEPT: GuteKueche.at
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