SKREI (Winterkabeljau)
ca. 600 g Skrei, alternativ: Zanderfilet
3 EL Olivenöl
1 EL Butter
1 Rosmarinzweig
Salz, Pfeffer aus der Mühle
evtl. etwas Mehl, doppelgriffig
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SPINAT
700 g Blatt- oder Wurzelspinat, geputzt
1 kleine Zwiebel, geschält, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, geschält, fein gewürfelt
50 g Butter
Salz, Pfeffer, Muskat
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KERBELSAUCE
3 EL Butter
250 g Sellerie, geschält, gewürfelt
100 g Zwiebeln, geschält, gewürfelt
1 dl Weisswein, alternativ: Wasser mit etwas Zitrone
½ TL Honig
4 dl Gemüsebrühe oder Fischfond
1 dl Sahne
½ TL Dijon-Senf
1 Bund Kerbel
Salz, Pfeffer aus der Mühle
ZUBEREITUNG
1. SKREI Olivenöl in der Pfanne erhitzen. Den Fisch in Portionsgrössen von ca. 150 g schneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen und im doppelgriffigen Mehl wenden.
2. Fisch scharf anbraten und dann in Öl 2 - 3 Minuten braten, dann wenden. Sind die Stücke sehr dick, können Sie das Skreifilet kurz bei 180 Grad Umluft für ca. 4 - 5 Minuten in den Backofen geben, je nach Stärke des Fischfilets. Falls sie Zanderfilets verwenden, diese ebenfalls salzen, pfeffern, im Mehl wenden und mit der Hautseite in das Olivenöl legen. Zum Schluss bei beiden Fischen Rosmarin und Butter zugeben.
3. SPINAT: Blattspinat waschen und im kochendem Salzwasser blanchieren. Sofort im kalten Eiswasser abschrecken und auf ein Sieb schütten.
4. Zwiebel und Knoblauch in Butter kurz glasig dünsten. Spinat zugeben und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
5. KERBELSAUCE: Sellerie und Zwiebel in 2 EL Butter farblos anschwitzen. Dann mit Zitronenwasser ablöschen, Honig und Gemüsebrühe zugeben und mit Deckel ca. 10 Minuten köcheln lassen.
6. Dann im Mixer mit Sahne, Senf, Salz und Pfeffer mixen. Den Kerbel zugeben und mit einem 1 EL kalter Butter nochmals gut durchmixen.
ANRICHTEN
7. Skrei mit Blattspinat auf Tellern anrichten und mit der Kerbelsauce umträufeln.
INFO: Skrei, der Norwegische Winterkabeljau ist kulinarisch ein Edelfisch. Er lebt in der arktischen Barentsee. Sobald er im Alter von 5 bis 7 Jahren geschlechtsreif wird, wandert er (Skrei bedeutet auf Norwegisch Wanderer) gut genährt von der eisigen Barentsee zum Laichen über 1000 km bis zu den norwegischen Lofoten. Hier nutzt er zur Fortpflanzung vor der norwegischen Küste das etwas wärmere Wasser des Golfstroms (4 bis 7 °C). Diese Wanderung geschieht jedes Jahr in den Wintermonaten von Januar, manchmal erst Februar, bis April.