Tagliolini mit Mönchsbart und Zitrone
Tagliatelle / Bandnudeln / Barba di frate / Agretti

 


Herkunft:
Schweiz
Menüfolge:
Teigwaren
Quelle:
Le Menu
Kategorie:
Gemüse
Saison:
Winter
Haute Cuisine:
Nein
Anzahl Personen:
4
  
Niedergaren:
Nein
Erfasst:
2023-02-18
Fleischlos:
Ja

PASTATEIG
300 g Knöpflimehl
½ TL Salz
2 Eier, verquirlt
wenig Wasser
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MÖNCHSBART
300 g Mönchsbart, gewaschen
3 Knoblauchzehen, in feinen Scheibchen
4 EL Olivenöl
1 Bio-Zitrone, Schale abgerieben, Saft ausgepresst
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AUSSERDEM
30 g Sbrinz AOP, in Spänen
30 g Pinienkerne, geröstet


1. PASTA: Mehl und Salz in eine Schüssel geben, mischen, Eier dazugeben, zu einem geschmeidigen Teig kneten. Je nach Konsistenz etwas Wasser dazugeben. Zu 1 Kugel formen, zugedeckt bei Raumtemperatur ca. 30 Minuten ruhen lassen.
2. In 4 Stücke teilen. Teigstücke durch die Pastamaschine drehen, sodass Teigblätter von 1 mm Dicke entstehen. Teigblätter aufrollen, mit einem grossen Messer 1 mm breite Tagliolini schneiden oder den Teig durch den Nudeleinsatz der Pastamaschine drehen.
3. FERTIGSTELLEN: Mönchsbart zusammen mit den Tagliolini in siedendem Salzwasser 1 - 2 Minuten garen, abgiessen.
4. Knoblauch im heissen Olivenöl andämpfen, abgetropfter Mönchsbart, Tagliolini, Zitronenschale und -saft dazugeben, durchschwenken.
5. Pasta anrichten, mit Sbrinzspänen und Pinienkernen garnieren.



INFO: Mönchs- oder Kapuzinerbart wächst wild in den von der Gischt salzgetränkten Dünenwiesen Italiens. Er war auch in seiner Heimat ein lange Zeit fast vergessenes Gemüse. In Italien nennt man ihn «Barba di frate», «Agretto» oder auch «Ballerina». Das Kraut gehört zur Familie der Wegericharten und ist auch als Hirschhorn oder Schlitzwegerich bekannt.
Mönchsbart kann roh als Salat oder gedünstet und mit Zitronensaft sowie Olivenöl beträufelt als Gemüse gegessen werden. Das späte Winter- oder frühe Frühlingsgemüse soll aufgrund antibakterieller Wirkung bei Atemwegserkrankungen desinfizierend wirken.

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