4 Kalbsschnitzel (aus der Kalbsschale), gross à je ca. 150 g schwer und ca. 5 mm dick
150 g Mehl
300 g Paniermehl, mittelfein
4 Eier, gross
Salz
4 Sardellenfilets
4 Kapern
4 Zitronenscheiben
reichlich Bratbutter oder Schweineschmalz oder ca. 5 dl Pflanzenöl
1. Die Kalbschnitzel zwischen Klarsichtfolie oder einem aufgeschnittenen Gefrierbeutel gleichmässig dünn klopfen.
2. Mehl und Paniermehl jeweils separat auf grosse Teller oder Platten geben. Die Eier in einem tiefen Teller oder in einer weiten Schüssel nur leicht verquirlen; die Masse soll glatt, aber nicht ganz gemischt sein.
3. Die Schnitzel beidseitig mit Salz würzen. Die Schnitzel zuerst im Mehl wenden, dieses gut abklopfen, dann durch das Ei ziehen und zuletzt im Paniermehl wenden, dabei die Panade möglichst nicht andrücken, sonst wirft diese beim Ausbacken keine Blasen.
4. Für die Garnitur die Kapern in die Sardellenfilets einrollen und auf die Zitronenscheiben setzen.
5. Ca. 1 cm hoch Fett in einer grossen Bratpfanne auf ca. 160 Grad erhitzen. Die Schnitzel nacheinander schwimmend im heissen Fett auf jeder Seite ca. 30 Sekunden ausbacken. Zum Abtropfen auf Küchenpapier geben.
6. Anschliessend mit der Garnitur belegen und sofort servieren.
BEILAGE: Dazu passen Kartoffelsalat oder Petersilienkartoffeln mit Gurkensalat.
INFO: Die bekannteste Ursprungsgeschichte des Wiener Schnitzels handelt vom legendären Feldmarschall Graf Radetzky. Dieser soll im Jahr 1848/49 als Generalkommandant der österreichischen Armee bei seinem Italienaufenthalt auf das Mailänder Kotelett gestossen sein. Bereits im 12. Jahrhundert habe man dort das Fleisch auf diese Art zubereitet. Der begeisterte Feldmarschall brachte das Rezept dann nach Wien und Kaiser Franz Joseph soll davon nicht weniger begeistert gewesen sein. Eine hübsche Geschichte, leider mit einem winzigen Makel: Sie ist vermutlich frei erfunden. Webseite