280 g Mehl
200 g Butter, kalt
90 g Puderzucker
100 g Mandeln, gemahlen
½ Vanilleschote, herausgekratzte Samen
Vanillezucker, zum Bestäuben.
VORBEREITUNG
1. Mehl und Puderzucker sieben. Butter in Würfel schneiden und mit allen Zutaten von Hand zu einer krümeligen Masse, dann zu einem geschmeidig glatten Teig verkneten. Diesen in Klarsichtfolie wickeln und mind. 1 Stunde, besser über Nacht, im Kühlschrank ruhen lassen.
ZUBEREITUNG
2. Den Teig in Würfel à ca. 10 g schneiden und aus diesen kleine Kipferl formen. Am besten funktioniert das, wenn man das Teigstück zuerst in den Händen erwärmt. Danach zu 1 Kugel formen und vorsichtig auf einer leicht bemehlten Unterlage zu einem maximal fingerdicken, halbmondartig gebogenen Röllchen formen.
3. Die Kipferl auf ein Blech legen und 12 - 15 Minuten bei 160 Grad Ober- und Unterhitze backen. Sie dürfen auf keinen Fall anbräunen.
4. Aus dem Ofen nehmen, lauwarm abkühlen lassen und dann mit Vanillezucker bestäuben.
HINWEIS: Ergibt ca. 60 Stück
INFO: Das Kipferl wurde bereits im späten 13. Jahrhundert im Fürstenbuch des Wiener Dichters Jans Einikel erwähnt.
TIPP von Johannes Schremser: Fertig gebackene, abgekühlte Vanillekipferl mind. 1 Woche in der Guetzlibox ruhen lassen, bevor sie serviert oder verschenkt werden. «Dann sind sie schön fest und brechen auch nicht mehr. Und der Geschmack ist deutlich intensiver.»
REZEPT: Johannes Schremser, Chefpatissier, Resort «Chedi», 6490 Andermatt
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