1 Zwiebel, klein
2 Knoblauchzehen
2 Fenchel, mittelgross
1 EL Rapsöl
2½ dl Noilly Prat
8 dl Gemüsebouillon
2 Briefchen Safranpulver
250 g Cherry-Tomaten
¼ Bund Dill
¼ Bund Petersilie, glattblättrig
Salz, Pfeffer aus der Mühle
80 g Amaranth (siehe INFO)
1. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Den Fenchel in feine Würfelchen schneiden.
2. In einer grossen Pfanne das Öl erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Fenchel darin andünsten. Mit Noilly Prat und Gemüsebouillon ablöschen. Den Amaranth und den Safran beifügen und alles auf mittlerem Feuer 10 Minuten kochen lassen.
3. Die Cherry-Tomaten halbieren. Dill und Petersilie fein hacken.
4. Die Cherry-Tomaten beifügen und 2 Minuten in der Suppe mitkochen lassen. Die Suppe mit Salz und Pfeffer würzen.
5. Vor dem Servieren die Suppe nochmals aufkochen und die Kräuter untermischen. In Suppenschalen anrichten und nach Belieben mit gerösteten Brotscheiben servieren.
BEILAGE: Gut passt zu dieser Suppe die Beilage aus Sauce Rouille mit gerösteten Baguettescheiben, die man auch zur klassischen Bouillabaisse serviert.
TIPP von Florina: Diese Amaranth-Safransuppe kommt einem Eintopf recht nahe. Wer die Suppe etwas flüssiger mag, kann entsprechend mehr Bouillon verwenden.
INFO: Amaranth zählt zu den ältesten Nutzpflanzen der Welt. Bei den Urvölkern Südamerikas ist der sogenannte „Inkaweizen“ schon lange ein wichtiges Nahrungsmittel. Nach Europa gelangte er im 17. Jahrhundert zunächst als Zierpflanze. Der Umgang mit der Pflanze änderte sich erst in den 1970er-Jahren, als Forschende die chemische Zusammensetzung der Samen untersuchten und ihren hohen Wert erkannten.