GEMÜSEDIP (Cazzimperio)
2 Möhren
2 Staudenselleriestangen
1 Fenchel
1 Paprika
12 Radieschen
1 Radicchio
6 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer aus der Mühle
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RICOTTAGNOCCHI MIT SPINAT
500 g Blattspinat
300 g Ricotta
160 g Mehl (Typ 405)
1 Ei
Salz, Pfeffer aus der Mühle
Muskatnuss, frisch gerieben
50 g Butter
100 g Parmesan
5 Salbeiblätter
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BROTGNOCCHI MIT SPINAT
500 g Blattspinat, frisch, alternativ TK-Blattspinat
500 g Brotkrume, weiss, ohne den Rand
Milch, nach Bedarf
3 Eier
Salz, Pfeffer aus der Mühle
90 g Parmesan
100 g Weizenmehl (Type 0)
50 g Butter
6 Salbeiblätter
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TOMATENSAUCE
2 Dosen Tomaten, klein geschnitten
2 Knoblauchzehen, klein gehackt
2 EL Olivenöl
1 Bund Petersilie oder Basilikum, frisch, klein gehackt
Salz, Pfeffer aus der Mühle
1. GEMÜSEDIP: Das Gemüse waschen. Die Möhren schälen und in nicht zu dünne Stifte schneiden. Den Sellerie putzen und ebenfalls in Stifte schneiden. Den Fenchel von den äusseren Blättern befreien, halbieren und in Scheiben schneiden. Die Paprika halbieren, putzen und in Streifen schneiden. Die Radieschen von den oberen Blättern befreien und je nach Grösse halbieren oder ganz lassen. Radicchio von den äusseren Blättern befreien und in breite Streifen schneiden.
2. In einer Schüssel das Olivenöl, Salz und Pfeffer vermischen. Auf einem grossen Teller die Dip-Schüssel in die Mitte stellen und das ganze Gemüse rundherum arrangieren und servieren.
3. RICOTTAGNOCCHI: Den Spinat waschen und in einen Topf ohne Wasser geben. Auf mittlere Stufe erhitzen und ein paar Minuten kochen, bis alles zusammenfällt. Abkühlen lassen und das restliche Wasser komplett ausdrücken, dann ganz fein schneiden.
4. In einer Schüssel den Spinat mit dem Ricotta sehr gut vermischen. Mehl und Ei untermengen. Zum Schluss nach Geschmack salzen und 1 Prise Muskatnuss hinzufügen, alles vermischen und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
5. Die Masse ist weicher als der übliche Gnocchi-Kartoffelteig. Aus der Ricotta-Spinat-Masse mit zwei Löffeln Nockerl formen.
6. In einem grossen Topf Wasser zum Kochen bringen und salzen. Die Nockerl ins Wasser geben und ein paar Minuten kochen, dann abtropfen lassen.
7. Die Butter in einer kleinen Pfanne schmelzen lassen und den Parmesan reiben. Beides miteinander vermischen, sofort über die Nockerl geben und sofort servieren. Nach Wunsch noch etwas Pfeffer darüber mahlen oder in Tomatensauce servieren.
8. BROTGNOCCHI MIT SPINAT: Den Spinat waschen und in einen Topf mit kochendem Wasser geben. Kurz kochen lassen, bis er zusammenfällt, dann abtropfen lassen und das Wasser komplett ausdrücken. Anschliessend fein hacken.
9. Brotkrume in eine Schüssel geben und so viel Milch dazugeben, dass die Krume feucht, aber nicht nass ist. Die Eier, Salz und Pfeffer zu der Brotkrume geben und 50 g vom Parmesan darüber reiben. Alles gut vermischen. Den Spinat dazugeben und weiter vermischen. Die Brot-Spinat-Masse soll nicht zu nass und nicht zu weich sein.
10. Aus der Brot-Spinat-Masse kleine Kugeln mit maximal 3 cm Ø formen und im Mehl wenden, damit die Feuchtigkeit durch das Mehl komplett absorbiert wird.
11. In einem grossen Topf Wasser zum Kochen bringen und salzen. Die Spinatgnocchi ins Wasser geben und, sobald sie an der Oberfläche schwimmen, mit einer Schaumkelle aus dem Wasser nehmen.
12. In einer Pfanne die Butter zerlassen und währenddessen die Salbeiblätter waschen und trocken schütteln. Den Salbei und die Gnocchi in die Pfanne geben und alles ein paar Mal wenden. Den restlichen Parmesan reiben, die Gnocchi damit bestreuen und servieren.
13. TOMATENSAUCE: Knoblauch in einer Pfanne in heissem Öl anbraten, bis er goldbraun ist. Tomaten zufügen und ca. 10 - 15 Minuten köcheln lassen. Danach Petersilie oder Basilikum untermischen und nach Geschmack salzen und pfeffern.
14. Spinatgnocchi auf Tellern verteilen und mit dem Gemüsedip servieren.
INFO: Cazzimperio gehört zu Rom wie das Colosseum - auch wenn man in anderen Gegenden Italiens eine ähnliche Sauce mit dem Namen Pinzimonio kennt. In Rom kursiert bis heute die Anekdote, dass der Cazzimperio den Senatoren der Antike nach dem Essen dabei geholfen haben soll, ein üppiges Mahl besser zu verdauen. Nonna Emma kannte die Geschichte natürlich auch. Deshalb servierte sie den Dip auch gern als Digestif, denn Sellerie und Fenchel sind gut für den Magen.
REZEPT: Deborah Ferrini Kreitmair, «Das Kochloft», D-85386 Eching bei München
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