Fischpflanzerl mit Gurken-Senf-Graupen und Kartoffelknusper
Fischtätschli / Fischfrikadellen / Buletten / Boulette / Forellenfilet / Saiblingfilet / Forellenfilet

 


Herkunft:
Bayern
Menüfolge:
Fischgerichte Warm
Quelle:
Hartl, Josef
Kategorie:
Süsswasser
Saison:
Haute Cuisine:
Nein
Anzahl Personen:
4
  
Niedergaren:
Nein
Erfasst:
2025-08-08
Fleischlos:
Ja

FISCHPFLANZERL
300 g Fischfilet (z.B. Forelle, Saibling, Lachsforelle), ohne Haut und Gräten
100 g Rauchfischfilet (z.B. Forelle, Saibling, Lachsforelle), ohne Haut und Gräten
100 g Weissbrot, fein gewürfelt
½ dl Buttermilch, kalt, alternativ Milch
1 Ei
2 EL Hüttenkäse, körnig (ca. 80 g)
1 Bund Dill, klein
etwas Gurkenwürfel (von den Gurkengraupen)
2 - 3 EL Semmelbrösel (nach Bedarf)
½ Limette
Salz, Pfeffer aus der Mühle
Cayennepfeffer
Butterschmalz und etwas Butter, zum Ausbraten
Thymianzweig, zum Braten
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GURKEN-SENF-GRAUPENSALAT
250 g Graupen (mittel)
1 Lorbeerblatt
1 Sternanis
1 Salatgurke
1 Bund Dill, klein
4 EL Hüttenkäse (ca. 160 g)
1 EL Senf, grob
1 dl Buttermilch
Salz, Zucker, Curcuma
2 cl Weisswein- oder milder Obstessig 5%
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KARTOFFELKNUSPER
1 Kartoffel, festkochend, gross
½ l Pflanzenöl
Salz, Pfeffer aus der Mühle


ZUBEREITUNG
1. Für die Pfanzerl Fischfilet in möglichst feine, kleine Würfel schneiden, Rauchfischfilet ebenfalls würfeln - beide Massen in eine Schüssel geben.
2. Weissbrotwürfel in einer separaten Schüssel mit der Buttermilch übergiessen und einweichen.
3. Ei trennen. Dann das Eigelb, Hüttenkäse, etwas Gurkenwürfel und fein geschnittenen Dill zu den Fischwürfeln geben und locker unterheben. Das Eiweiss steif anschlagen, unterziehen, mit Salz, Cayennepfeffer und Pfeffer würzen, mit etwas Limettenzeste und 1 Spritzer Limettensaft würzen und abschmecken. Sollte die Masse zum Abdrehen mit den Fingern zu feucht oder gar nass sein, diese mit etwas Semmelbröseln binden.
4. Aus der Masse sollten sich 12 kleine Pflanzerl á 60 g abdrehen lassen. Diese bei mittlerer Hitze in der Pfanne mit Butterschmalz und einem Thymianzweig braten, jede Seite für ca. 6 - 8 Minuten, bis die Pflanzerl goldgelb gebraten sind.
5. Für den Gurken-Senf-Graupensalat Graupen in der 3-fachen Menge an Wasser mit Salz, 1 Prise Curcuma, Lorbeerblatt und Sternanis ca. 12 - 15 Minuten kochen, bis diese weich sind. Dabei beachten, dass das Wasser durch die Stärke in den Graupen kleistrig wird und einbrennen kann, deshalb regelmässig umrühren und wenn das Wasser zu dick wird, etwas Wasser nachgiessen. Wenn die Graupen weich sind, abschütten und kurz mit kaltem Wasser abspülen. Dann in eine Schüssel geben, Hüttenkäse und groben Senf zugeben.
6. Für die Marinade die Gurke schälen und längs in Scheiben aufschneiden, in ca. 2 mm Dicke, bis auf das Kernhaus. Die Gurkenstreifen fein würfeln. Ein kleiner Teil der Würfel wandert in die Fischpflanzerlmasse, den Rest der Würfel in die Schüssel geben. Gurkeninneres, etwas Schale, Salz, Zucker, Buttermilch, 1 Spritzer Weissweinessig und die Dillstiele in einen Becher geben und mit dem Stabmixer ganz fein pürieren. Marinade abschmecken, über die Graupen geben und vorschichtig unterziehen. Den Gurken-Senf-Graupensalat abschmecken. Gern noch mit frischem Schnittlauch verfeinern.
7. Für die Kartoffelknusper Kartoffel schälen und mit der groben Reibe raspeln. In kaltes Wasser einlegen und mit fliessendem Wasser die Stärke auswaschen. Dann abpassieren, die Raspeln mit einem trockenen Küchentuch auswringen und richtig trocken pressen.
8. Fett in einem tiefen Topf auf mindestens 180 Grad bringen und die Raspeln darin goldgelb frittieren. Auf einem Papiertuch abtropfen lassen und direkt salzen und pfeffern, denn die Kartoffeln müssen knusprig sein.

ANRICHTEN
9. Fischpflanzerl mit Gurkengraupen und Kartoffelknusper auf Tellern anrichten und gleich servieren.



TIPPS: Die Pflanzerl müssen direkt gebraten werden, können aber auch kalt gegessen oder mit etwas Butter nochmals in den Ofen geschoben werden - ein Gericht ideal zum Vorbereiten für die nächste Gartenparty.
Gurkengraupen schmecken lauwarm oder auch kalt vom Vortag, können also prima vorbereitet werden. Evtl. etwas nachwürzen.

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