Semmelknödel mit Speck
Brotknödel

 


Herkunft:
Deutschland
Menüfolge:
Knödel
Quelle:
Biolek, Alfred
Kategorie:
Brot
Saison:
Haute Cuisine:
Nein
Anzahl Personen:
6
  
Niedergaren:
Nein
Erfasst:
1999-02-25
Fleischlos:
Nein

10 Brötchen, altbacken
Salz, Pfeffer aus der Mühle
Muskatnuss
⅜ l Milch
100 g Speck, durchwachsen
1 Zwiebel, mittelgross
4 Eier
25 g Butter
4 EL feingehackte Petersilie


1. Die Brötchen in sehr dünne Scheiben schneiden, in einer Schüssel mit Salz, Pfeffer und etwas geriebener Muskatnuss vermischen.
2. Die Milch erwärmen und darübergiessen. Mit einem grossen Teller beschweren und 30 Minuten quellen lassen. Inzwischen den Speck und die geschälte Zwiebel fein würfeln.
3. Die Speckwürfel in einer kleinen Pfanne auslassen, die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten, dann etwas abkühlen lassen und mit den Eiern unter den Teig mischen.
4. Die Butter in einem Pfännchen schmelzen und zusammen mit der Petersilie unter den Teig kneten.
5. Mit angefeuchteten Händen nicht zu grosse Knödel aus dem Teig formen. Salzwasser in einem grossen Topf zum Kochen bringen, Knödel in dem simmernden Wasser ca. 20 Minuten ziehen lassen.
6. Mit einem Schaumlöffel vorsichtig aus dem Wasser heben, abtropfen lassen und servieren.



TIPP: Semmelknödel sind immer eine praktische Resteverwertung für trocken gewordene Brötchen. Aus dem gleichen Teig kann man eine längliche Rolle formen, als Serviettenknödel in ein Tuch einwickeln und in Salzwasser garen. Das lässt sich gut einfrieren und später, in Scheiben geschnitten, in Butter aufbraten. Zu Pilzsaucen oder Wild eine feine Beilage. Knödelreste kann man auch in feine Scheiben schneiden und mit einer Vinaigrette als Salat anmachen. Viel Schnittlauch gehört dazu.

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