Fribourger Pot-au-feu la Bénichon
Freiburg / Rindfleisch

 


Herkunft:
Westschweiz
Menüfolge:
Eintöpfe
Quelle:
Kaltenbach, Marianne
Kategorie:
Rind
Saison:
Herbst
Haute Cuisine:
Nein
Anzahl Personen:
4
  
Niedergaren:
Nein
Erfasst:
1977-03-18
Fleischlos:
Nein

800 g Rindfleisch zum Sieden (Federstück, Schulter- oder Brustspitz)
Salz
1 Zwiebel, mit Lorbeerblatt und Gewürznelke besteckt
1 kleiner Weisskabis
6 Rüebli
1 Lauchstengel
1 Stück Sellerieknolle
1 weisse Rübe
3 - 4 Kartoffeln
Gruyère, frisch gerieben


1. 2½ - 3 l Wasser zum Sieden bringen, salzen und das Fleisch und die besteckte Zwiebel hineingeben. Ca. 1½ Stunden leise kochen lassen. Nach den ersten 10 Minuten abschäumen.
2. Unterdessen die Gemüse vorbereiten, Kabis und Lauchstengel, Rüebli, Sellerie und weisse Rübe in Stücke schneiden. Dem Fleisch beifügen und weitere 30 Minuten köcheln lassen. Die in Scheiben geschnittenen Kartoffeln zugeben und nochmals ½ Stunde kochen.
3. Das Fleisch in schöne Tranchen schneiden und mit dem Gemüse anrichten. Die Suppe mit geriebenem Käse servieren. Zum Fleisch reicht man ausser Senf Salzgurken oder Cornichons und Perlzwiebelchen.



INFO: La Bénichon: Uralt ist das Fest, das im Kanton Freiburg zwischen September und November an verschiedenen Orten als Chilbi gefeiert wird: La Bénichon. Aus dem Namen des Volksfestes (bénir = segnen) lässt sich der tiefere Sinn ableiten: der Dank für die reiche Ernte, über die der Segen gesprochen wird.
Als Auftakt zum traditionell üppigen Festessen wird auch heute noch die Cuchaule, ein zopfähnlich schmeckendes Safranbrot, das zuerst mit Butter und dann mit der hausgemachten, raffiniert süss-sauren Moutarde de Bénichon bestrichen wird, serviert.
Darauf folgt ein kräftiges Pot-au-feu, Schafsragout mit karamellisierten Birnen «à botzi», dann geräucherter Beinschinken, Speck, Würste und Bohnen, gefolgt von einem Lammgigot. Und wer dann immer noch nicht satt ist, auf den warten noch Meringues, Beignets, Bricelets

Rezept drucken