Vrenelis Nierli
Kalbsnieren / Kalbsnierchen / Kalbsnierli / Flambiert

 


Herkunft:
Emmental
Menüfolge:
Innereien
Quelle:
Gfeller, Fritz
Kategorie:
Kalb
Saison:
Haute Cuisine:
Nein
Anzahl Personen:
4
  
Niedergaren:
Nein
Erfasst:
1989-03-18
Fleischlos:
Nein

(Zarte Kalbsnierli an «verflüemeret gueter Chnächte-Balsamsosse». Dazu serviert man «Ankenüdeli»)


KALBSNIERLI
700 g Kalbsnierli, in nicht zu dünne Tranchen geschnitten (Jede Tranche darf einen Fettrand von ca. 5 mm aufweisen)
3 EL Butter
100 g Champignons, frisch oder aus der Dose, gescheibelt
30 g Weisswein
20 g «Bäzi» oder Calvados
Salz, Pfeffer aus der Mühle
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BALSAMSOSSE
4 dl Rahm
30 g Meerrettichsenf, scharf
10 g Bratensauce, gebunden
10 g Hühnerbouillon
Salz, Pfeffer aus der Mühle


1. Die Kalbsnierenscheiben mit Salz und Pfeffer würzen, in der Butter rasch beidseitig anbraten. Die gescheibelten Champignons dazugeben, mit «Bäzi» oder Calvados flambieren, mit Weisswein ablöschen und alles auf einen Teller geben. Die «Balsamsosse» zubereiten, die Nierli samt Saft dazugeben und nach Belieben noch etwas Bäzi oder Calvados nachgiessen.
2. BALSAMSOSSE: In die gleiche Pfanne, in der die Nierli zubereitet wurden, den Rahm, die Bratensauce, den Meerrettich und die Hühnerbouillon geben. Kurz durchkochen, evtl. binden und fertig abschmecken. Das fertige Gericht in einem Gefäss mit Deckel anrichten und gehackte Petersilie darüberstreuen.



BEILAGE: Dazu serviert man Nudeln, in brauner Butter geschwenkt.

TIPP: Man kann das Gericht auch vor den Augen der Gäste flambieren.

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