4 - 8 Fischfilets (z.B. Red Snapper, Rouget (Meerbarbe) oder Zander), ca. 600 g
Salz, Pfeffer aus der Mühle
wenig Mehl
3 - 4 EL Sesamsamen
Bratbutter zum Braten
einige Schnittlauchröhrchen zum Garnieren
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RHABARBERGEMÜSE
600 g Rhabarber
2 - 3 Bundzwiebeln
1,2 dl Sojasauce
1 - 2 Sternanis
wenig Sesamöl
wenig flüssiger Honig zum Abschmecken
1. Für das Rhabarbergemüse Rhabarber und Bundzwiebeln rüsten und schräg in Stücke schneiden. Sojasauce gut zur Hälfte einkochen. Sesamöl in einer weiten Pfanne warm werden lassen. Zwiebeln beifügen und glasig dünsten. Sternanis quetschen, beifügen und mitdünsten. Dann die Hitze erhöhen und die Rhabarberstücke dazugeben. Unter Schütteln der Pfanne rasch wenden. Mit eingekochter Sojasauce ablöschen. Von der Herdplatte ziehen und zugedeckt stehen lassen.
2. Fischfilets mit Haushaltpapier trockentupfen, würzen. Wenig Mehl mit Sesamsamen mischen, den Fisch darin wenden. Gut andrücken. In einer beschichteten Pfanne in Bratbutter unter Wenden golden braten.
3. Rhabarbergemüse nochmals kurz erhitzen, mit Honig und eventuell etwas Sojasauce abschmecken. Auf vorgewärmte Teller anrichten. Den Fisch darauf setzen, mit Schnittlauchröhrchen garnieren. Sofort servieren.
BEILAGE: Dazu passen chinesische Nudeln.
TIPP: Fisch mit gemahlenen Mohnsamen (oder in Mohn vermischt mit Sesamsamen) panieren.
VARIANTEN: Statt Sternanis Ingwer verwenden.
Red Snapper lässt sich durch Rotbarsch, Rotbarbe oder Dorade (Goldbrasse) ersetzen.
HINWEIS: Rhabarber gilt bei uns als Frucht und wird dementsprechend hauptsächlich süss zubereitet. Botanisch gesehen, gehört der Rhabarber jedoch zu den Gemüsen. Seine Stengel enthalten reichlich Fruchtsäuren, Vitamin A und C, Mineralstoffe und Oxalsäure (eine organische Säure, wie sie in vielen Gemüsen vorkommt). Die Blätter sind nicht für den Verzehr geeignet. Überliefert ist, dass Rhabarber nicht nach dem 21. Juni geerntet werden sollte, da der Oxalsäuregehalt etwa ab dann stark ansteigt. Insbesondere auch aus kulinarischen Überlegungen ist dies ein guter Rat, denn Rhabarber ist nur im Frühling richtig zart, nachher wird er oft zäh.
Wir unterscheiden 3 Rhabarbersorten mit unterschiedlichen Säuregraden: Grünstieliger, grünfleischiger Rhabarber ist herb und klar der sauerste in der Familie. Rotstielige, grünfleischige Sorten sind etwas weniger sauer. Der mildeste aber ist der rotstielige, rotfleischige Erdbeerrhabarber.