Zander con Barba di frate
Zanderfilets / Mönchsbart / Agretti

 


Herkunft:
Tessin
Menüfolge:
Fischgerichte Warm
Quelle:
Perriard, Gérard
Kategorie:
Süsswasser
Saison:
Haute Cuisine:
Nein
Anzahl Personen:
4
  
Niedergaren:
Nein
Erfasst:
2000-06-11
Fleischlos:
Ja

4 Zanderfilets, enthäutet, à je ca. 200 g
4 Bündel Barba di frate (Mönchsbart)
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VINAIGRETTE
2 EL Olivenöl
1 EL Weissweinessig
etwas frischer Zitronensaft
2 KL Zwiebelgrün
1 - 2 EL Tomatenwürfel
8 Basilikumblätter
2 Zweige Prezzemolo
Salz, Pfeffer aus der Mühle


1. Die Barba di frate von den Würzelchen befreien und gut waschen. In sprudelndes Salzwasser einlegen, 2 - 3 Minuten lang garen. Sofort herausnehmen und abtropfen lassen. Beiseite stellen.
2. Die Zutaten zur Vinaigrette vermengen, die Kräuter fein schneiden und dazugeben. Mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen.
3. Für die Zubereitung des Zanders Wasser in einer Pfanne zum Sieden bringen. Ein Sieb so in die Pfanne hängen, dass es die Wasseroberfläche nicht berührt. Die gewürzten Fische ins Sieb legen und im Dampf zugedeckt in 3 - 4 Minuten garen.
4. Wenn sich der Fisch «bewegt» und sich beim Berühren weder lappig noch hart anfühlt, das Fleisch sofort auf die vorbereiteten Teller legen.
5. Barba di frate dazugeben und den Fisch mit der Vinaigrette überträufeln. Servieren.



INFO: Mönchsbart: Mönchs- oder Kapuzinerbart wächst wild in den von der Gischt salzgetränkten Düsenwiesen Italiens. Er war auch in seiner Heimat ein lange Zeit fast vergessenes Gemüse. In Italien nennt man ihn «Barba di frate», «Agretto» oder auch «Ballerina». Das Kraut gehört zur Familie der Wegericharten und ist auch als Hirschhorn oder Schlitzwegerich bekannt.
Mönchsbart kann roh als Salat oder gedünstet und mit Zitronensaft sowie Olivenöl beträufelt als Gemüse gegessen werden. Das späte Winter- oder frühe Frühlingsgemüse soll aufgrund antibakterieller Wirkung bei Atemwegserkrankungen desinfizierend wirken.

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