Französische Omeletten mit Kräutern

 


Herkunft:
Schweiz
Menüfolge:
Eierspeisen
Quelle:
Kaltenbach, Marianne
Kategorie:
Kräuter
Saison:
Frühling
Haute Cuisine:
Nein
Anzahl Personen:
2
  kcal: 232
Niedergaren:
Nein
Erfasst:
1999-03-18
Fleischlos:
Ja

4 Eier
1 EL Wasser, Milch oder Rahm
2 EL gehackte Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Kerbel, Majoran usw.)
Salz, Pfeffer aus der Mühle
1 - 2 EL frische Butter


1. Die Eier mit einer Gabel leicht verquirlen, Wasser, Milch oder Rahm und die Kräuter beifügen, salzen und pfeffern.
2. Die Butter in einer Bratpfanne schmelzen lassen und die Eier hineingiessen. Das gestockte Ei sofort mit einem Spatel gegen die Mitte stossen. Bevor die ganze Eimasse gestockt ist, die Pfanne vom Herd wegziehen. Leicht schräg halten und mit der freien Hand auf den Pfannenstiel schlagen damit sich das Omelett zusammenfaltet (wer das nicht so profimässig kann, hilft mit dem Spatel oder der Bratenschaufel nach!).
3. Das Omelett auf einen heissen Teller gleiten lassen, nach Belieben ausgarnieren und sofort servieren.



HINWEISE: Nach Belieben kann am Schluss ein Stück frische Butter auf der Oberfläche geschmolzen werden, was dem Omelett etwas Glanz gibt.

VARIANTEN: Für ein gefülltes Omelett die heisse Füllung erst unmittelbar vor dem Anrichten bzw. Zusammenklappen über die Oberfläche verteilen.
Verschiedene Füllungen eignen sich: gedünstete Zwiebeln oder Schalotten
kleine gewürfelte oder in Scheiben geschnittene, in Butter gedünstete Auberginer
gekochte grüne Erbsen
gewürfelte und in Butter gedünstete Zucchini oder Gurken
in Butter geröstete Brotwürfel
gedünsteter Blattspinat
geriebener Meerrettich, Petersilie und Schnittlauch
gekochte Spargelspitzen
gekochte Schwarzwurzeln
gedünstete Pilze
geriebener Käse

INFO: Das französische «Omelett» - gewusst wie! Dieses einfachste aller Gerichte sollte, wenn es nach mir ginge, eine Prüfungsaufgabe für Köche sein. Das Rezept scheint einfach zu sein, und doch gibt es bei der Zubereitung gewisse Tücken.
Über seine «Erfindung» gibt es eine hübsche kleine Geschichte: Ein französischer König hatte sich beim Spazieren zu weit von seinem Schloss entfernt und verspürte grossen Hunger Er klopfte an die Türe eines seiner Untertanen und bat ihn, ihm rasch etwas zu essen zuzubereiten. Schon noch kürzester Zeit erschien der Bauer mit einem überaus guten Omelett. Der König, der dieses Gericht nicht kannte, war darüber entzückt und sagte: «Quel homme lestel» Seither wird das Gericht «Omelett» genannt.
Laut anderen Quellen verdankt das Omelett seinen Namen der flachen Form beziehungsweise dem Wort «lamelle», das später zu «alumelle» und schliesslich zu «amelette» wurde. Andere wiederum behaupten, der Begriff sei eine Ableitung der lateinischen Bezeichnung für die Zubereitung eines römischen Honigomeletts, «ova melitta».
Im Gegensatz zu den Crêpes wird für das Omelett kein Mehl verwendet.
Wichtig sind die Zutaten. Nur die besten Eier und frische Butter sind gut genug. Auch die Bratpfanne kann entscheidend sein. In Frankreich benützt man für das Omelett immer dieselbe Pfanne. Wehe, wenn sich jemand daran für die Zubereitung eines Schnitzels vergreift!

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