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Bruspie ||| Zutaten und Kochanleitung
Rezeptbeschreibung

 

 

  Boef Stroganow (2)
  Boeuf Stroganoff / Filet Stroganoff / Rindsfilet / Rindsgeschnetzeltes
   
 

       
Herkunft: Russland Menüfolge: Fleischgerichte Warm
Quelle: Saison-Küche Kategorie: Rind
Saison: Winter Haute Cuisine: Nein
Anzahl Personen:   4  kcal: 390 Niedergaren: Nein
Erfasst: 2003-02-02 Fleischlos: Nein
       

   
  560 g Rindsfilet oder Rindshuft
1 kleine Zwiebel
50 g Champignons
1 Peperoni, rot
2 Essiggurken
1 kleine Rande, gekocht
20 g Bratbutter
Salz, Pfeffer aus der Mühle
1 TL Paprikapulver
1 dl Rotwein
3 dl Bratensauce
2 dl Sauer-Halbrahm
scharfer Senf, nach Belieben
   
  1. Rindfleisch in Streifen schneiden. Zwiebel hacken. Champignons in Scheiben und Peperoni in feine Streifen schneiden. Essiggurken und Rande in feine Streifen schneiden und für die Garnitur beiseite stellen.
2. Fleisch in der Butter scharf anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen und herausnehmen.
3. Zwiebel, Champignons und Peperoni in die Pfanne geben und bei kleiner Hitze andünsten. Mit Paprika bestäuben und mit Rotwein ablöschen. Bratensauce beigeben und einkochen, bis die Sauce bindet. Mit 1 dl Sauerrahm verfeinern.
4. Das Fleisch in die Sauce geben und erwärmen, aber nicht mehr kochen. Mit Salz, Pfeffer und nach Belieben Senf abschmecken.
5. Stroganoff auf vorgewärmten Tellern anrichten. Mit restlichem Sauerrahm, Gurken- und Randenstreifen garnieren. Sofort servieren.
   
  HINWEIS: In Russland schmeckt man das Stroganoff oft mit scharfem Senf ab, was Ihm eine rassige Würze verleiht.

INFO: Möglicherweise wurde «Boeuf-Stroganoff» für einen Kochwettbewerb Ende des 19. Jahrhunderts in Sankt Petersburg erfunden, bei dem es als Sieger hervorgegangen sein soll. Beschrieben wurde es jedenfalls zuerst in Auguste Escoffiers Guide Culinaire von 1903. Benannt ist es nach der russischen Adelsfamilie Stroganow, anekdotisch zugeschrieben wird es sowohl Graf Grigorij Alexandrowitsch Stroganoff (1774–1857) als auch Graf Sergej Grigorjewitsch Stroganow, der 1923 im Pariser Exil starb.
   
   
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© Erich Brunner-Spiegel, CH-4500 Solothurn
Letzte Änderung:
03.05.2022