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Bruspie ||| Zutaten und Kochanleitung
Rezeptbeschreibung

 

 

  Cipolle ripiene (2)
  Gefüllte Zwiebeln
   
 

       
Herkunft: Italien Menüfolge: Gemüsegerichte
Quelle: Sperandio, Ruedi Kategorie: Wurstwaren
Saison: Haute Cuisine: Nein
Anzahl Personen:   4   Niedergaren: Nein
Erfasst: 2002-10-16 Fleischlos: Nein
       

   
  8 grosse Zwiebeln (von der Grösse einer kleinen Orange), geschält
200 g Luganiga
1 EL Semmelbrösel
1 Ei, verquirlt
1 EL Rosinen
1 EL Pinienkerne
2 Amaretti, zerkrümelt
1 EL Parmesan, frisch gerieben
1 Prise Muskatnuss, frisch gerieben
1 Prise Zimt
Salz, Pfeffer aus der Mühle
   
  1. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
2. Die Zwiebeln, in leicht gesalzenem Wasser 10 Minuten garen und abtropfen lassen.
3. Das Wurstbrät aus der Haut lösen und zerkrümeln.
4. Olivenöl in einer Bratpfanne erhitzen und die Wurstmasse darin anbräunen.
5. Abkühlen lassen, dann mit Semmelbröseln, verquirltem Ei, Rosinen, Pinienkernen, zerkrümelten Amaretti, Parmesan, Muskatnuss und Zimt vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen.
6. Die Kappe der Zwiebeln abschneiden, die Zwiebeln mit einem Löffel aushöhlen.
7. Mit der Wurstmischung füllen und 20 - 25 Minuten im Ofen backen. Heiss oder kalt servieren.
   
  INFO: Im Piemont serviert man gebackene Zwiebeln häufig zusammen mit «Caponnet» und manchmal wird für beide Gerichte die gleiche Füllung verwendet. Dieses Rezept hat eine andere Füllung und ist trotz seiner Zutaten, nämlich Pinienkernen und Rosinen, die eigentlich aus dem Süden stammen, typisch für die Piemonteser Küche.
Luganiga, Luganega, Luganeca, Lucanica / Frische Schweinswurst. Diese langen dürren Schweinswürste sind wahrscheinlich die Ahnen des Hot dog. Sie werden aus relativ grob gehacktem Schweinefleisch hergestellt und haben einen Fettgehalt von 40 %. Es wird ein langes Stück Darm gestopft, in lange Wurstsegmente abgeteilt und meterweise verkauft. Solche Würste gibt es vor allem in Nord - und Mittelitalien, wo sie im Winter in Tomatensauce gekocht und mit Polenta serviert werden.
Man kann sie auch grillen, braten oder schmoren. Das vom Darm befreite Wurstbrät kann man zerkrümeln und braten; es dient als Grundlage für Pastasaucen oder Risotti.

REZEPT: Ein Rezept aus dem Piemont
   
   
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© Erich Brunner-Spiegel, CH-4500 Solothurn
Letzte Änderung:
03.05.2022