AM VORTAG 1. Die beiden Fruchtsäfte in einer Pfanne aufkochen. Am Anfang bei mittlerer Hitze, sobald die Flüssigkeit einzudicken beginnt, bei kleiner Hitze sirupartig auf ca. 1½ dl einkochen (= Raisinée).
VOR DEM SERVIEREN 2. Ofen auf 220 Grad vorheizen. 3. Tommes auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und 5 Minuten erhitzen, bis das Käseinnere flüssig ist. Tommes halbieren, auf Teller geben und mit Raisinée überziehen. Sofort servieren.
HINWEIS: Raisinée kann auch in einer grossen Portion zubereitet werden. Heiss in Schraubgläser abgefüllt und sofort verschlossen hält sie mehrere Monate. Einmal angebrochene Gläser im Kühlschrank lagern. Raisinée wird in der Westschweiz auch als Kuchenbelag verwendet
INFO: Was auf der Waadtländer Seite der Tomme vaudoise, ist auf der Südseite des Genfer Sees der Reblochon. «Reblocher» heisst nachmelken, was darauf hinweist, dass die Bauern früher nach der Melkkontrolle nochmals gemolken und den Käse aus noch lauwarmer Milch hergestellt haben. Aus dieser besonders fetten Milch entstehen heute 9 - 13 cm grosse Fladen mit grau-rosa bis gelb-oranger Rinde. Während jene des Tomme vaudoise mitgegessen wird, schneidet man die modrig duftende des Reblochons weg. Wer Lust auf savoyische Lebensfreude hat, kann Mitte August das Reblochon-Fest in La Clusaz (bei Annecy) besuchen.