Gebratene Karpfenfilets mit Aromaten und Kürbiskernöl
Herkunft:
Oesterreich
Menüfolge:
Fischgerichte Warm
Quelle:
Marmite
Kategorie:
Süsswasser
Saison:
Haute Cuisine:
Nein
Anzahl Personen: 4
Niedergaren:
Nein
Erfasst:
2004-09-01
Fleischlos:
Ja
KARTOFFELPÜREE 500 g Kartoffeln, mehlig kochend 1½ dl heisse Milch 100 g kalte Butterwürfel Salz Muskatnuss, frisch gemahlen ------------------------------ KARPFEN 4 Karpfenfilets à je ca. 200 g (von einem Fisch, der ca. 1½ - 2 kg wiegt), pariert 1 EL Mehl Pflanzenöl zum Braten 100 g Butter 60 g Tomaten, geschält und in Würfel geschnitten 20 g Knoblauch, fein gehackt 10 g Zitronenschnitze, fein geschnitten 50 g Schalotten, fein geschnitten 1 EL Petersilie, gehackt Salz ------------------------------ GARNITUR 4 EL Kürbiskernöl 2 Kerbelzweige, gezupft
1. KARTOFFELPÜREE: Die Kartoffeln schälen und in gleich grosse Würfel schneiden. In Salzwasser weich kochen, absieben und mit dem Passiergerät pürieren. Mit der heissen Milch glatt rühren und mit den kalten Butterwürfeln aufschlagen. Mit Salz und Muskatnuss abschmecken. 2. KARPFEN: Die Karpfenfilets auf der Hautseite mit einem scharfen Messer quer einschneiden, so dass die Gräte durchschnitten werden. Salzen und auf der Hautseite mit Mehl bestäuben. 3. In einer Gusseisenpfanne das Pflanzenöl erhitzen. Die Karpfenfilets mit der bemehlten Hautseite nach unten in die Pfanne legen. Mit einem Teller beschweren und auf kleinem Feuer ca. 10 - 12 Minuten braten. Wenn der Karpfen fast gar ist, wenden und vollständig durchbraten. Die Filets herausnehmen, mit Haushaltpapier abtupfen und warm stellen. 4. Das Pflanzenfett weggiessen und die Butter mit den Aromaten (Tomaten, Knoblauch, Zitrone, Schalotten) in die Pfanne geben. Bei mittlerer Hitze goldbraun rösten. Mit Salz und Petersilie würzen.
ANRICHTEN 5. Die Karpfenfilets mit einem scharfen Messer in ca. 2 cm breite Scheiben schneiden. Mit dem Kartoffelpüree anrichten. Die Filets mit den Aromaten bedecken, mit Kerbel bestreuen und mit Kernöl dekorativ beträufeln.
WEINEMPFEHLUNG: Blauer Wildbacher, roséfarbene Variante: Schilcher Ried Krass 2003, Weinkellerei Jöbstl, Wernersdorf. Die Familie Jöbstl ist heute mehr und mehr nicht nur für ihre Brände sondern auch ihre Weine bekannt. Der himbeerrot leuchtende Schilcher harmoniert mit seinen dezent fruchtigen Aromen von roten Beeren, dem straffen Körper und der frischen Säure perfekt mit dem Karpfen, dem Kartoffelpüree und dem aromatischen Kürbiskernöl. (Weinhandlung Klapotetz)