50 g Mandeln 1 reife Fleischtomate 6 Knoblauchzehen 50 g Gruyère ca. 50 g Basilikum Salz, Pfeffer aus der Mühle 1 kleine Chilischote, nach Belieben ca. 100 g Olivenöl (natürlich allerbeste Qualität – am besten ein mildes provenzalisches Öl) 1 Prise Zucker
1. Die Mandeln in einer Schüssel mit kochendem Wasser überbrühen und mind. ½ Stunde quellen lassen. Die Tomate gleich mitbrühen, sie sofort eiskalt abschrecken, häuten, entkernen, das Fleisch würfeln und in einem Sieb abtropfen lassen, bis alle weiteren Vorbereitungen erledigt sind. 2. Knoblauch pellen, zusammen mit dem grob gewürfelten Käse und dem Basilikum (zarte Stiele dürfen ruhig dranbleiben, lediglich die holzigen Teile entfernen) in den Mixer füllen, sogleich Salz und Pfeffer, evtl. die zerbröselte oder - falls es eine frische ist - entkernte Chilischote und nunmehr auch die gehäuteten Mandeln und ½ des Öls hinzufügen. Auf mittlerer Geschwindigkeit mixen. Erst wenn die Zutaten fast zerkleinert sind, die Tomatenwürfel mitmixen. Das restliche Öl langsam einarbeiten, wenn alles glatt gemixt ist und die Sauce dick und mayonnaisenartig aussieht. 3. Die Sauce abschmecken, evtl. salzen und mit 1 Prise Zucker mildern.
BEILAGE: Diese Sauce passt zu Fisch, Fleisch oder auch zu hausgemachten Pommes frites.
TIPP: Sollten Sie von der Sauce noch etwas übrig behalten, dann füllen Sie sie in ein Gläschen und verschliessen die Oberfläche mit Öl. Dann wird der Deckel darauf geschraubt, und im Kühlschrank hält sich die Sauce im Gläschen wochen- und monatelang.
INFO: Der Sammelbegriff „Pistou“ bedeutet zwar alles, was mit Basilikum zubereitet ist, zugleich aber auch eine typische Sauce - für die allerdings wiederum jede Hausfrau ihr eigenes Rezept hat. Im Prinzip ist sie dem Pesto, jener berühmten Genueser Basilikumsauce, verwandt, aber eben doch ganz anders: Statt Pecorino nimmt man Gruyère oder Mimolette (das ist sehr alter Edamer, mit Karottensaft gelb gefärbt), statt Pinienkernen Mandeln, und es wird oftmals ein wenig Tomatenpüree hinzugefügt.