1½ kg Sauerkraut 300 g Rindfleisch 300 g Schweinefleisch ¼ Ente gebraten 100 g Schinkenspeck, geräuchert 300 g Wurst 4 Zwiebeln 30 g getrocknete Pilze 100 g Dörrpflaumen Fett 2 Lorbeerblätter Pfeffer aus der Mühle Piment Wacholder 1¼ dl Madeira
1. Das Kraut nicht zu klein schneiden (ist es sehr sauer, vorher ausdrücken). Mit Wasser und dem Pilzsud von den eingeweichten Pilzen übergiessen und auf starker Flamme nicht zugedeckt kochen. 2. Das Fleisch in Stückchen schneiden und zusammen mit den gebräunten Zwiebeln im Fett aus dem ausgelassenen Schinkenspeck dünsten, dabei Wasser angiessen. 3. Das weiche Fleisch mit der Sosse, die Gewürze, die in Streifen geschnittenen Pilze und die eingeweichten und entsteinten Pflaumen zum Kraut geben und auf ganz kleiner Flamme weiterdünsten. 4. Zum Schluss die in Scheiben geschnittene Wurst und den Wein zufügen. 5. Mit Brot auftragen.
HINWEIS: Bigos schmeckt am besten aufgewärmt. Im Kühlschrank kann er sogar bis zu 1 Woche aufbewahrt werden. Je mehr Fleischsorten für den Bigos verwendet werden, desto besser schmeckt er.
INFO: Der Jägertopf wurde ursprünglich als deftiges Frühstück bei den Jagdgesellschaften des Adels gereicht. Schweinefleisch findet sich heute fast immer darin, aber statt Räucherwurst kann man auch Fleischreste vom Vortag nehmen. Aufgewärmt schmeckt er noch besser - und das hat Tradition.