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Bruspie ||| Zutaten und Kochanleitung
Rezeptbeschreibung

 

 

  Cotriade bretonne
  Bretonische Fischsuppe
   
 

       
Herkunft: Bretagne Menüfolge: Fischsuppen
Quelle: Newman, Rhona Kategorie: Salzwasser
Saison: Haute Cuisine: Nein
Anzahl Personen:   4   Niedergaren: Nein
Erfasst: 1983-01-01 Fleischlos: Ja
       

   
  SUPPE
2 kg Fisch, küchenfertig (z.B. Makrele, Knurrhahn, Goldbrasse (Dorades royales), Schellfisch, Meeraal, Seelachs gemischt)
3 Zwiebeln
1 kleine Stange Lauch
2 Knoblauchzehen
1 Lorbeerblatt
1 Thymianzweig
3 Petersilienstengel
2½ l heisses Wasser
Meersalz
4 grosse Kartoffeln
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SAUCE
5 Schalotten, feingehackt
5 EL Weissweinessig
1 TL Dijon-Senf
3 EL Olivenöl
Salz, weisser Pfeffer aus der Mühle
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FÜR DAS BROT
1 Weissbrot, französisch
50 g Butterschmalz
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AUSSERDEM
Petersilie zum Garnieren
   
  1. Die Fische in zweifingerbreite Stücke schneiden.
2. In Ringe geschnittene Zwiebeln, Lauch und Knoblauchzehen und Kräuter ins gesalzene, kochende Wasser geben; zugedeckt 20 Minuten kochen lassen.
3. Die gewürfelten Kartoffeln zugeben und 10 Minuten mitkochen; dann die Fischstücke reingeben. 5 - 8 Minuten ziehen lassen.
4. Die Schalottenwürfel, Essig, Senf und Öl verrühren. Sehr kräftig würzen.
5. Die Weissbrotscheiben im Butterschmalz goldgelb rösten.
6. Die Fische, abgetropft, mit den Kartoffeln auf einer Platte mit Petersilie garnieren.
7. In einen tiefen Teller den durchgeseihten Fischfond über die gerösteten Weissbrotscheiben giessen; den Fisch mit den Kartoffeln getrennt servieren. Die scharf-saure Sauce wird erst auf dem Teller über die Fische geträufelt.
   
  HINWEIS: Zuerst wird die Suppe gegessen, dann die Fische, die man mit der Sauce beträufelt.

TIPP: Der für die scharf-saure Sauce verwendete Senf sollte unbedingt französischer Herkunft sein. Ein normaler französischer Senf, z.B. Dijon-Senf wäre der richtige.

INFO: Der klassische Fischsuppentopf aus der Bretagne, der in allen Bretagne-Regionen als klassisches bretonisches Fischgericht bekannt ist, kann als Verwandter der Fischsuppe Bouillabaise aus Marseille gelten, denn viel mehr als Safran und Curry fehlt selten. Statt der angegebenen sechs Fischarten aus dem Atlantik können wie auch bei der Bouillabaise acht oder mehr verschiedene Fischsorten oder Krustentiere oder Muscheln beigegeben werden.
   
   
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© Erich Brunner-Spiegel, CH-4500 Solothurn
Letzte Änderung:
03.05.2022