TEIGWAREN 600 g Spaghetti 1 EL Salz ------------------------------ SAUCE 5 Sardellenfilets 5 Knoblauchzehen 2 Handvoll schwarze Oliven 3 EL Kapern 2 EL Oregano, getrocknet oder ein Sträusschen frischen Oregano 1 kleine Dose Pelati (geschälte Tomaten) 1 Stückchen zerriebene, getrocknete Pfefferschote 3 EL Olivenöl Pfeffer aus der Mühle
1. Reichlich Wasser (ca. 6 l) mit 1 EL Salz in einem grossen Topf zum Kochen bringen. Die Spaghetti locker einstreuen, umrühren und in ca. 8 - 10 Minuten im leicht sprudelnden Wasser «al dente» kochen. 2. Inzwischen die Sardellenfilets, die Knoblauchzehen und die Kapern fein hacken. Falls Sie Lust haben, können Sie die Oliven entsteinen und ebenfalls kleinschneiden - genausogut sind sie auch ganz! 3. Das Olivenöl in einem zweiten, etwas grösseren Topf erhitzen, die Sardellen, den Knoblauch, die Kapern und die Oliven zugeben und auf kleinem Feuer andünsten. Die Pelati dazugeben, pfeffern und mit der Pfefferschote und dem Oregano bestreuen. Ca. 10 Minuten leise kochen lassen. Abschmecken, evtl. nochmals pfeffern. 4. Die Spaghetti abtropfen lassen und in den Topf mit der Sauce geben. Gut mischen, servieren!
INFO: Der Ursprung des Namens ist ungeklärt. Nach einer unter verschiedenen anekdotischen Erklärungen soll er darauf zurückgehen, dass Prostituierte das Gericht schnell und einfach zwischen Besuchen ihrer Freier zubereiten konnten. Einer anderen nach hängt er damit zusammen, dass italienische Bordelle in den 50er Jahren case chiuse, geschlossene Häuser, waren und die Prostituierten sie nur 1-mal wöchentlich zum Einkaufen verlassen durften. Das Gericht sei demnach aus den haltbareren Resten in der Speisekammer entstanden, wenn die Vorräte zur Neige gingen.