250 g fester Doufu 100 g Bambussprossen 2 - 3 grüne Paprika 1 Stück Ingwer 2 EL Öl ------------------------ SAUCE 1EL Reiswein 2 EL Sojasauce Salz 1 TL Zucker 1 dl Brühe ½ TL Stärke in 2 EL Wasser angerührt Sesamöl zum Besprenkeln
1. Den Doufu in ½ cm feine Streifen schneiden, mit kochendem Wasser überbrühen, abspülen und abtropfen lassen. Saucenzutaten verrühren und bereitstellen. Bambussprossen und Paprika zu streichholzfeinen Streifen schneiden, getrennt bereitstellen. Ingwer hacken. 2. Öl erhitzen, zuerst Ingwer kurz anbraten, Paprika zufügen, nach einigen malen wenden die Bambussprossen und zuletzt die Doufustreifen zugeben. Sehr sachte wenden, damit die Doufustreifen nicht zerbrechen. 3. Die Sauce angiessen, auf kleiner Flamme aufkochen lassen. Die in Wasser angerührte Stärke zugeben, kurz aufkochen lassen, auf einem Teller anrichten und etwas Sesamöl darübersprenkeln.
HINWEIS: Dieses Gericht ist sehr dekorativ. Der Name stammt von den streichholzfeinen Streifen, in die die Zutaten geschnitten werden, "Seidenfäden" eben. Es ist ein Gericht aus der kantonesischen Küche, d.h. nicht sehr stark gewürzt, denn der Geschmack der Zutaten soll nicht überdeckt werden. Der passende Doufu ist nicht ganz leicht zu bekommen. Am besten eignet sich "Doufugan", fest gepresster Doufu, der in flachen quadratischen Klötzchen verkauft wird, die aussen bräunlich sind. Manchmal werden auch grosse, sehr dünne Scheiben, die in mehreren Schichten gefaltet übereinander liegen, angeboten, die sich ebenfalls sehr gut eignen. Räucherdoufu aus dem Bioladen geht auch, ist aber leider oft etwas krümelig. Eine farblich hübsche Variante ergibt sich, wenn statt Bambussprossen Karotten benutzt werden.