ca. 150 g Basilikumblätter 2 EL Pinienkerne 50 g Parmesan 50 g Pecorino wenig grobes Meersalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle 2 - 3 Knoblauchzehen 1¼ - 1½ dl kaltgepresstes Olivenöl
1. Basilikumblätter unter fliessend kaltem Wasser kurz abbrausen. Auf einem Küchentuch ausbreiten und trockentupfen. Pinienkerne in einer heissen Pfanne trocken rösten, auskühlen lassen. Den Käse fein reiben. Bis zur Verwendung zugedeckt beiseite stellen. 2. Basilikum nach und nach mit etwas Meersalz in einem Mörser pastenähnlich zerstossen. Knoblauch und Pinienkerne dazugeben und so lange zerreiben, bis die Paste sattgrün wird. Nach und nach Käse und Öl unter die Paste rühren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. In einem gut verschliessbaren Gefäss (Glas mit Schraubdeckelverschluss) 2 - 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren. 3. Damit die Sauce cremig wird und sich leichter mit der «al dente» gekochten Pasta vermischt 2 - 3 EL heisses Pastawasser darunter rühren. Dann erst mit der gut abgetropften Pasta mischen.
BEILAGE: Für Pasta, Gnocchi oder zu grilliertem Gemüse
HINWEIS: Die Basilikumblätter müssen vor dem Verarbeiten ganz trocken sein. Wenn möglich mehrere Stunden oder über Nacht auf dem Küchentuch lassen. Für längeres Aufbewahren: Pesto ohne Knoblauch und Käse zubereiten. Erst kurz vor dem Servieren die benötigte Menge Basilikumpaste mit durchgepresstem Knoblauch und Käse mischen. Denn Käse und Knoblauch reduzieren die Haltbarkeit der Sauce (schimmelt gerne). fertig zubereiteter Pesto kann zum Aufbewahren auch zwei bis drei Monate tiefgekühlt werden. Möglichst portionenweise und nach dem Auftauen sofort verwenden.
VARIANTEN: Basilikum zur Hälfte mit glattblättriger Petersilie oder Rucola (Stiele entfernt) mischen. Für eine schöne grüne Farbe: 2 EL fein gehackten Spinat beifügen. Nur 1 EL Pinienkerne verwenden und mit 6 Walnusshälften ergänzen. 1 - 2 Tomaten (geschält, entkernt und gewürfelt) unter die fertige Sauce mischen.
GESCHICHTE: Pesto alla genovese gehört zu den Klassikern unter den Teigwarensaucen und hat gleichzeitig das wunderbar duftende Basilikumkraut bei uns bekannt- und beliebt- gemacht. Basilikum gibt es in verschiedenen Sorten, die sich in Aussehen und Aroma unterscheiden. Bei uns wird vor allem das grossblättrige Basilikum angepflanzt. Am besten gedeiht die Pflanze an einem windgeschützten, sonnigen Plätzchen. Einmal geerntet, halten sich die Blätter nur kurze Zeit frisch und sollten deshalb möglichst rasch verwendet werden. Auch das Kühlschrankklima behagt dem empfindlichen Kraut ganz und gar nicht