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Bruspie ||| Zutaten und Kochanleitung
Rezeptbeschreibung

 

 

  Salzburger Nockerln
  Klösschen
   
 

       
Herkunft: Oesterreich Menüfolge: Süsspeisen Warm
Quelle: Brückenbauer Kategorie: Mehlspeise
Saison: Haute Cuisine: Nein
Anzahl Personen:   4   Niedergaren: Nein
Erfasst: 1997-01-01 Fleischlos: Ja
       

   
  wenig Butter für die Form
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50 g Butter
1 dl Rahm
1 Päckli Vanillinzucker
6 frische Eier
2 EL Wasser
½ Zitrone
1 Prise Salz
75 g Zucker
ca. 50 g Mehl
wenig Puderzucker zum Bestäuben
   
  1. Den Backofen auf 210 Grad vorheizen. Eine ofenfeste, längliche Form buttern. In einem Pfännchen Butter, Rahm und ½ Beutel Vanillinzucker aufkochen. In die vorbereitete Form giessen.
2. Die Eier trennen. Drei Eigelb (die übrigen drei anderweitig verwenden) mit dem restlichen Vanillinzucker verrühren. Zitronenschale direkt dazureiben. Sechs Eiweiss mit Salz steif schlagen. Zucker einrieseln lassen, weiterschlagen, bis die Masse glänzt. Auf die Eigelbmasse geben, das Mehl darauf sieben und mit einem Gummischaber sorgfältig vermischen.
3. Mit Hilfe der Teigkarte und des Spachtels ca. 6 grosse «Nocken» formen. Mit dem Spachtel nebeneinander in die vorbereitete Form setzen. Jede Nocke sollte oben eine kleine Spitze haben. Sofort in die Mitte des heissen Ofens schieben und 8 - 10 Minuten backen, bis die Spitzen leicht gebräunt sind. Mit Puderzucker überstäuben und die Nockerln sofort - in der Form - servieren, weil sie schnell zusammenfallen.
   
  BEILAGE: Dazu passt Früchtekompott.

TIPPS: Die Nockerln in Portionenformen zubereiten, dann fallen sie weniger zusammen.
Anstelle von Kompott Himbeer- oder Heidelbeer-Coulis dazu servieren.
Die übriggebliebenen Eigelbe mit etwas Milch und geriebenem Käse verquirlen. Unter Rühren in kochende Bouillon geben, dann gibt's daraus die Mille-Fanti-Suppe.

VARIANTEN: Die Eigelbmasse mit fein abgeriebener Orangenschale abschmecken.

INFO: Wer die Nockerln nicht möge, habe kein Talent zum Österreicher, heisst es in Salzburg, und wer sie (die Nockerln) nicht zu backen verstehe, habe kein Talent zur Hausfrau...
Den Umstand, dass in der Mozart-Stadt so häufig Salzburger Nockerln gegessen werden, schreiben die Salzburger allerdings vor allem den Touristen zu!
Die berühmten Salzburger Nockerln dürften zu Beginn des 17.Jahrhunderts unter der Ägide Dietrichs von Raitenau erfunden worden sein, der als Erzbischof über Salzburg herrschte. Er liebte - so wird ihm nachgesagt - die Macht, den Prunk und ausserdem ganz spezielle, «lockere Süssspeisen». Und - die erzbischöfliche Köchin wusste die süssen Gelüste ihres Herrn zu stillen!
Salzburger Nockerln bestehen tatsächlich zur Hauptsache aus Luft, umgeben von einer zarten, süssen Hülle aus Zucker, Mehl und Eiern.
   
   
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© Erich Brunner-Spiegel, CH-4500 Solothurn
Letzte Änderung:
03.05.2022