Steinbock Glaceteller mit Herbstfrüchten und Surmirans
Herkunft:
Bündnerland
Menüfolge:
Gefrorenes
Quelle:
SF DRS
Kategorie:
Glace
Saison:
Haute Cuisine:
Nein
Anzahl Personen: 4
Niedergaren:
Nein
Erfasst:
2013-11-01
Fleischlos:
Ja
SURMIRANS (siehe INFO) 125 g Zucker 125 g weiche Butter 250 g Mehl 1 Ei 100 g Milchschokolade, in Würfeli 100 g Mandelstifte, gehackt ------------------------------ RAHMGLACE Herbstfrüchte nach Belieben (eine Handvoll Beeren oder 1 Banane etc) 1½ dl Vollmilch 2 dl Vollrahm, geschlagen 1 Päckchen Vanillezucker 8 EL Zucker (nach Belieben Rohrzucker) ------------------------------ FRUCHTSORBET 400 g Früchte (z.B. Zwetschgen oder Beeren) 3 EL Fruchtsirup oder Honig 70 g Puderzucker
ZUBEREITUNG 1. SURMIRANS: Zucker, Butter, Mehl und Ei zu einem hellen, geschmeidigen Teig verrühren. Die Schokolade und Mandelstifte dazugeben, alles zu einem Teig zusammenfügen. 2. Den Teig zu einer Rolle mit ca. 3 cm Ø formen, in Klarsichtfolie packen und kühl stellen. 3. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. 4. Von der Teigrolle Scheiben von ca. 5 mm Dicke schneiden und für 15 Minuten im Ofen backen. 5. RAHMGLACE: Die Früchte in einer Schüssel mit dem Zucker, Vanillezucker und der Milch pürieren. Den geschlagenen Rahm untermischen und Masse in der Eismaschine gefrieren lassen. 6. SORBET: Die Früchte waschen und in kleine Stücke schneiden. 7. Mit dem Stabmixer fein pürieren und mit Fruchtsirup oder Honig und dem Puderzucker vermischen. 8. Die Mischung in der Eismaschine gefrieren lassen.
ANRICHTEN 9. Von jeder Sorte Glace eine Kugel auf den Teller oder in Schälchen portionieren. Mit den Surmirans-Guetzli, etwas Früchtepüree oder frischen Früchten und einem Tupfer Rahm servieren.
INFO: Surmirans ist die romanische Bezeichnung für die Einwohner des Surmeirs. Surmeir ist die rätoromanische Bezeichnung der Region des Oberhalbsteins, des Albulatals und der Hochebene der Lenzerheide. In der Schinschlucht zwischen Thusis und Tiefencastel gibt es eine Felswand mit dem Namen «Meir». Surmeir ist also die Landschaft «Oberhalb des Schins». Heutzutage wird die Region auch Mittelbünden genannt. Die Rätoromanen ziehen aber weiterhin die Bezeichnung Surmeir vor.
INFO: aus Sendung «SF bi de Lüt – Landfrauenküche 2013»