1 Kuchenblech von 30 cm Ø ------------------------------ TEIG 270 g Mehl ¼ Frischhefewürfel (ca. 10 g) 1½ dl Milch 1 Eigelb 25 g Butter weich 1 TL Salz ------------------------------ BELAG 250 g Bratspecktranchen, mager 100 g Crème fraîche ½ EL Maizena 1 Ei Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle 1 EL Kümmel
1. Für den Teig das Mehl in eine Schüssel sieben und in der Mitte eine Vertiefung eindrücken. 2. Die Hefe zerbröckeln und in ½ dl Milch auflösen. In die Mehlmulde giessen. 3. Von der Mitte aus mit etwas Mehl zu einem flüssigen Teig rühren und diesen mit wenig Mehl bestäuben. Zugedeckt 15 Minuten ruhen lassen, bis sich an der Mehloberfläche Risse zeigen. 4. Eigelb und restliche Milch verrühren. Die Butter in Stücke schneiden. 5. Beide Zutaten mit dem Salz zum Vorteig geben und alles 6 - 8 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig kneten. Zugedeckt weitere 30 Minuten aufgehen lassen. 6. Inzwischen die Bratspecktranchen in Streifen schneiden. In einer beschichteten Bratpfanne bei mittlerer Hitze langsam knusprig braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen. 7. In einer Schüssel Crème fraîche und Maizena glatt rühren. Das Ei beifügen und alles gut verquirlen. Die Mischung mit Salz und Pfeffer würzen. 8. Den Kümmel nur sehr grob hacken. 9. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. 10. Das Kuchenblech leicht bebuttern und sparsam mit Mehl bestäuben. Kühl stellen. 11. Den Teig nochmals kurz kneten. 12. Dann auf wenig Mehl rund und deutlich grösser als das Blech auswallen. Das Blech damit auslegen und mit dem Teig einen Rand formen. Mit einer Gabel den Boden einstechen. Den Speck auf dem Teig verteilen und mit dem Kümmel bestreuen, dann die Crème fraîche-Mischung drübergeben. 13. Den Speckkuchen sofort im 200 Grad heissen Ofen auf der zweituntersten Rille ca. 40 Minuten golden backen. Er schmeckt heiss, lauwarm oder ausgekühlt.
INFO: Basis für diesen rustikalen Blechkuchen ist ein Hefeteig, der allerdings eine deutlich kürzere Aufgehzeit hat als andere Hefeteige. Der Speckkuchen ist mit Salat serviert ein einfaches Essen, schmeckt aber auch als Begleiter zu einem Glas Wein, Bier oder Süssmost.