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Bruspie ||| Zutaten und Kochanleitung
Rezeptbeschreibung

 

 

  Suur Lümmeli
  Saurer Mocken / Lummel / Sauerbraten / Rindsbraten / Rindspfeffer / Rindsfilet
   
 

       
Herkunft: Nordwestschweiz Menüfolge: Fleischgerichte Warm
Quelle: Internet Kategorie: Rind
Saison: Haute Cuisine: Nein
Anzahl Personen:   4   Niedergaren: Nein
Erfasst: 2011-12-09 Fleischlos: Nein
       

   
  FLEISCH
600 g Rindsfilet (Lummel), am Stück
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BEIZE
7dl Rotwein (Dôle oder Pinot noir)
2 dl Rotweinessig
½ Gläschen eingelegte Silberzwiebeln (200 g), abgetropft
1 Lorbeerblatt
2 Nelken
einige Pfefferkörner, zerdrückt
einige Senfkörner, nach Belieben
1 Lauchstängel, in Stücken
2 Rüebli, in Stücken
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SUURE MOCKE
2 Toastbrotscheiben, in Würfelchen
1½ EL Mehl
1 TL Meersalz, Pfeffer aus der Mühle
1 EL Mehl
Öl zum Anbraten
3 EL Madeira
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SAUCE
50 g Speckwürfeli
200 g Silberzwiebeln aus dem Glas, abgetropft und abgespült
1 kleine Dose Eierschwämme, abgetropft (100 g)
1 Bund Petersilie, glattblättrig, gehackt
3 dl Beize, aufgekocht, abgesiebt
1 dl Fleischbouillon
2 - 3 EL Madeira, nach Belieben
   
  VORBEREITUNG
1. Für die Beize alle Zutaten bis und mit Rüebli aufkochen, auskühlen lassen.
2. Das Fleisch in ein Gefäss geben. Die Beize drübergiessen, das Filet muss vollständig damit bedeckt sein, sonst täglich wenden. Kühl stellen.
3. Nach 4 - 6 Tagen das Fleisch herausnehmen, mit Haushaltpapier trocken tupfen.

ZUBEREITUNG
4. Für das Fleisch Toastwürfelchen im Brattopf ohne Fett knusprig rösten und zur Seite stellen.
5. Das Mehl ohne Fett haselnussbraun rösten, herausnehmen, beiseite stellen.
6. Das Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen, mit Mehl bestäuben.
7. Im heissen Öl rundum anbraten, Madeira drübergiessen, Filet herausnehmen, beiseite stellen.
8. Für die Sauce die Speckwürfelchen ohne Fett anbraten, Silberzwiebeln mitbraten, Hitze reduzieren, Eierschwämme, Petersilie und geröstetes Mehl zugeben. Mit Beize und Bouillon ablöschen, Fleisch zugeben und auf kleinem Feuer zugedeckt 12 - 15 Minuten schmoren.
9. Das Fleisch herausnehmen, zugedeckt 10 Minuten ruhen lassen.
10. Dann in Tranchen schneiden, anrichten.
11. Die Sauce nach Belieben mit Madeira abschmecken, mit den Brotwürfelchen zum Fleisch servieren. Mit Toastbrotstern garnieren.
   
  BEILAGE: Kartoffelstock

INFO: Lümmelibroote (Basler Lummelbraten). Das Wort «Lummel» kommt vom Lateinischen «lumbus», was Lende bedeutet. Um ihr Fleisch haltbar zu machen, legten schon unsere Vorfahren ein grosses Bratenstück vor dem Kochen 10 Tage lang in eine Beize aus Wein, Gewürzen und klein geschnittenem Gemüse. Dieser Trick macht den „Suure Mocke“ (Sauerbraten) noch heute so zart, dass er sich mit der Gabel „schneiden“ lässt.

REZEPT: Lillyson, Blogseite
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© Erich Brunner-Spiegel, CH-4500 Solothurn
Letzte Änderung:
03.05.2022