500 g Aal, küchenfertig 500 g Karpfen, küchenfertig Salz, Pfeffer aus der Mühle 1 Bund Staude Bleichsellerie 1 Bund Petersilie, glatt 4 Thymianzweige 3 Salbeiblätter 2 kleine Lorbeerblätter 100 g Butter 1¼ dl Weisswein, trocken 4 EL Semmelbrösel
1. Den gehäuteten Aal sowie den Karpfen waschen, trockentupfen, beides in 5 cm grosse Stücke teilen und mit Salz und Pfeffer würzen. 2. Zwiebeln schälen und fein würfeln. Sellerie putzen, das Grün beiseite legen und die Stengel in grüne Streifen schneiden. Kräuter abspülen, trockentupfen und fein hacken. Lorbeerblätter ganz fein zerreiben. 3. Eine ovale Kasserolle mit knapp der Hälfte der Butter einfetten. 4. Zwiebeln und Sellerie hineingeben. Die Fischstücke abwechselnd mit den Kräutern einschichten und mit der restlichen in Flöckchen geteilten Butter belegen. Wein und so viel Wasser angiessen, dass der Fisch eben bedeckt ist. Gut salzen und pfeffern und zugedeckt 20 Minuten, dann 5 Minuten ohne Deckel garen. 5. Die Semmelbrösel in den Fischfond einrühren, um ihn damit zu binden. 6. Die Sellerieblätter mittelgrob hacken, über das Waterzooi streuen und dieses in der Kasserolle servieren.
BEILAGE: Dazu kann sowohl Stangenweissbrot als auch Bauernbrot reichen.
INFO: Waterzoï (ostflämisch, etwa „Wassersud“) ist ein Eintopf der belgischen Küche. Er gilt als flämisches Nationalgericht. Grundlage der Waterzoï sind entweder beliebige Fische oder Huhn und Kalbshachse sowie Gemüse wie Möhren, Sellerie, Petersilienwurzel, Zwiebeln und Lauch, die zusammen mit Kräutern wie Petersilie, Thymian, Lorbeer und Salbei sowie Gewürzen wie Pfeffer und Gewürznelken in Wasser oder einer Brühe und Butter ergänzt) gegart werden. Traditionell wird die Suppe mit Paniermehl gebunden, teils auch mit Rahm, Crème double oder Crème fraîche. Serviert wird Waterzooi traditionell mit gerösteten Weissbrotscheiben oder Pommes frites.