800 g Schweinefleisch aus der Schulter 1 TL Pfefferkörner, schwarz 1 - 2 Peperoncini, je nach gewünschter Schärfe 3 Knoblauchzehen 60 g Ingwer, gerüstet gewogen 2 - 3 EL Kokosblüten- oder brauner Zucker ½ TL Salz 3 - 4 EL Erdnuss- oder Sonnenblumenöl 5 dl Kokoswasser (siehe INFO) 3 Stück Sternanis 1 Bund Frühlingszwiebeln 1 Bund Thai-Basilikum 1 Limette
1. Die Schweinsschulter in 1 cm grosse Würfel schneiden. 2. Den Pfeffer im Mörser zerkleinern. 3. Die Peperoncini halbieren und mit den Kernen in Streifen schneiden. Den Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden. Den Ingwer in Scheiben schneiden. Alle diese Zutaten zusammen mit dem Kokos- oder dem braunen Zucker, Salz sowie 1 EL Öl in einem hohen Becher mit dem Stabmixer oder im Cutter zu einer Würzpaste pürieren. 4. Das restliche Öl (2 EL) in einer grossen Pfanne erhitzen und das Fleisch darin in 2 Portionen rundum anbraten. Die Würzpaste dazugeben und kurz mitbraten. Kokoswasser, Sternanis und den zerkleinerten Pfeffer beifügen. Alles aufkochen, dann zugedeckt auf kleinem Feuer ca. 1½ Stunden leise kochen lassen, bis das Fleisch weich ist. 5. Inzwischen die Frühlingszwiebeln rüsten und mitsamt Grün in feine Röllchen schneiden, dabei das Grün separat beiseitestellen. Das Basilikum grob hacken. Die Limette in 8 Schnitze schneiden 6. Wenn das Fleisch gar ist, die Frühlingszwiebeln (ohne Grün) und das Basilikum beifügen und nochmals 1 Minute kochen lassen. Sollte die Sauce zu stark eingekocht sein, mit etwas Kokoswasser oder Bouillon ergänzen. 7. Das Fleisch mit der Sauce auf eine Platte geben oder auf Tellern anrichten, mit dem Zwiebelgrün bestreuen und den Limettenschnitzen garnieren.
INFO: Kokoswasser ist die eigentliche Flüssigkeit der Kokosnuss, die austritt, wenn man die Nuss öffnet. Sie ist dünnflüssig, fast durchsichtig und fettarm. Kokosmilch hingegen ist ein Gemisch aus dem fetten Fruchtfleisch reifer Kokosnüsse mit Wasser. Übrigens findet man Kokoswasser im Getränkeregal, da es häufig für Drinks verwendet wird.
KLEINHAUSHALT: 2 - 3 Personen: Zutaten halbieren, 3 dl Kokoswasser verwenden. Für weniger Personen lohnt sich der Aufwand nicht, das Ragout lässt sich aber sehr gut tiefkühlen.