ca. 1 kg Wildschwein, aus der Keule 1 EL Speisestärke Salz 2 EL Erdnuss- oder Kokosöl 1 TL Sesamöl 2 TL Ingwer 1 Zwiebel, gross 2 - 3 Knoblauchzehen ½ - 1 TL Thaicurrypaste, rot ½ TL Zucker 2 EL Fischsauce 1 EL Limetten- oder Zitronensaft 150 g Bohnen, grün 150 g Zucchini 150 g Erbsen ca. 250 g Pilze (z.B. getrocknete Shitakepilze, Champignons, eingelegte Pilze oder eine Mischung) Thaibasilikum und Koriandergrün
1. Für das Urwaldgericht das Fleisch in grosse Würfel (ca. 3 cm) schneiden. Mit Speisestärke einreiben. 2. Im heissen Öl/Fett portionsweise langsam anbraten, dabei salzen. Wenn alle Stücke angebraten sind, herausheben und beiseitestellen. 3. Die Zwiebeln und Knoblauch fein hacken und unterrühren. Thaicurrypaste zufügen und mitrösten, dabei gut rühren, damit alles davon überzogen wird. Fischsauce und etwas Wasser (oder Brühe oder Einweichwasser der getrockneten Pilze) angiessen. Auch die Fleischstücke und die getrockneten und/oder eingelegten Pilze dazugeben und zugedeckt auf ganz kleinem Feuer ca. 40 - 50 Minuten köcheln. 4. In der Zwischenzeit die Bohnen putzen, breite Bohnen schräg in Stücke schneiden, in Salzwasser 5 Minuten kochen und eiskalt abschrecken. Zucchini cm-klein würfeln (bei grossen Früchten das wattige Innere entfernen). Mit den Erbsen und den in Scheibchen geschnittenen Pilzen für die letzten paar Minuten im Curry mitköcheln und mit Zitronen- oder Limettensaft abschmecken (sollte die Sauce nicht genügend Süsse haben, z.B. durch die eingelegten Pilze, etwas braunen Zucker zugeben). 5. Am Ende abschmecken: die Sauce soll scharf, süss und säuerlich sein. Jetzt noch grosszügig Thaikräuter einrühren und in tiefen Tellern servieren.
BEILAGE: Thailändischer Duftreis
INFO: Urwaldgericht nennt man in Thailand die Currys, die nicht mit Kokosmilch zubereitet werden, also eher urwüchsig sind. Und im Norden Thailands gibt es übrigens tatsächlich jede Menge Wildschweine. Ihr kräftiger Geschmack passt glänzend zu den intensiven Aromen der Thaiküche. Die Schärfe muss man natürlich nach seinem Gusto regulieren: Aber wenn man die reduziert, muss man auch unbedingt die Süsse verringern, sonst kommt der Geschmack aus seiner Balance.