2 Gläser/Behälter von ca. 1 l Inhalt, am besten aus Glas, möglichst hoch und nicht breit ------------------------------ 1 kg Mehl (Roggen- oder Weissmehl) Wasser
TAG 1 - 2 100 g Mehl und 1½ dl Wasser in den Behälter geben und mischen. Anschliessend 48 Stunden bei Zimmertemperatur mit leicht aufgesetztem Deckel stehen lassen.
TAG 3 Nach 48 Stunden sollte der Teig Blasen werfen. Dann ist er bereit für die erste Fütterung: Dafür 1 dl warmes Wasser in den zweiten Behälter giessen, 100 g Mehl dazurühren, 50 g vom Ansatz dazugeben und unterrühren. Den restlichen Teig zum sofortigen Backen verwenden (in Kombination mit Hefe) oder entsorgen. Den gefütterten Ansatz wieder 24 Stunden bei Zimmertemperatur und mit lose aufgesetztem Deckel ruhen lassen.
TAG 4 - 9 Tägliche Fütterung. Jeden Tag so weiterfahren, wie bei Tag 3 beschrieben, d.h. 100 g Mehl sowie 1dl warmes Wasser zusammenrühren, 50 g des Ansatzes dazugeben und unterrühren. Den Rest des Ansatzes zum Backen verwenden oder wegwerfen. Den gefütterten Ansatz jeweils bei Zimmertemperatur 24 Stunden mit lose aufgesetztem Deckel bis zur nächsten Fütterung ruhen lassen.
TAG 10 Das erste Sauerteigbrot kann gemacht werden.
DAUERHAFTE SAUERTEIGKULTUR PFLEGEN: Möchtest du deinen Sauerteigansatz für weitere Züpfe, Brote etc. aufbewahren? Dann misch beim ersten Mal 2 EL warmes Wasser mit 2 EL Mehl und rühre 1 TL des Sauerteigansatzes darunter.
WEITERE PFLEGE: Die Sauerteigkultur ab dann jede Woche "füttern". Dafür jeweils 1 EL Wasser mit 1 EL Mehl verrühren und mit der Kultur vermischen. Dies kann praktisch endlos lang wiederholt werden.
ANWENDUNG: 1 Tag vor dem Backen mit dem Starter/Ansatz, den Ansatz aus dem Kühlschrank nehmen, mit 1 EL Wasser und 1 EL Mehl füttern, bei Zimmertemperatur über Nacht stehen lassen. Am nächsten Tag mit einem Teil des Ansatzes (je nach Rezept z.B. 50 g) Brot oder andere Teige backen, z.B. einen feinen Sauerteigzopf für Sonntagmorgen.