1. Für den Nudelteig das Mehl zusammen mit Hartweizengriess, den Eiern, Salz und Olivenöl in eine Schüssel geben. Vier halbe Eierschalen mit Wasser zufügen und mit einem Kochlöffel zu einem groben Teig vermischen. 2. Diesen anschliessend erst mit einer Teigkarte, dann mit den Händen kneten. In 1 Stück Backpapier gewickelt ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. 3. Für die Füllung In einem Topf den Kümmel trocken anrösten, dabei 1 Lorbeerblatt dazugeben. 4. Zwiebel und Apfel schälen und fein würfeln. Mit in den Topf geben und mit etwas Zucker karamellisieren lassen. 5. Das Sauerkraut abtropfen lassen, die Flüssigkeit dabei auffangen. Das Sauerkraut mit in den Topf geben und mit 1 Schuss Gemüsebrühe ablöschen. 6. Den Nudelteig mithilfe einer Nudelmaschine rechteckig ausrollen. Dazu den Teig mehrfach durch die Maschine geben, dabei jedes Mal enger stellen. Den Teig dabei gut bemehlen. Für die Krautkrapfen darf der Teig gerne etwas dicker bleiben. Zum späteren Einrollen den Teig dann auf ein bemehltes Geschirrtuch geben, die ausgerollten Bahnen leicht überlappend auflegen. Alternativ zur Nudelmaschine kann man auch ein Nudelholz verwenden! 7. Die Sauerkrautmasse flach auf dem Teig verteilen, dabei rundherum einen Rand lassen. Den Nudelteig dann vorsichtig mithilfe des Geschirrtuchs aufrollen und in dicke Scheiben schneiden. 8. In einen breiten, backofenfesten Topf oder Bräter geben, in dem vorher Butterschmalz zerlassen wurde. Die Scheiben dabei auf die Schnittfläche legen. Mit dem aufgefangenen Sauerkrautsaft und evtl. etwas Gemüsebrühe bei geschlossenem Deckel ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis der Nudelteig gar ist. 9. Dann den Deckel abnehmen und den Topf bei 220 Grad (Grillfunktion) in den Backofen geben, bis die Krautkrapfen leicht braun und kross geworden sind.