250 g Hausbrot (Graubrot), altbacken ca. 1¼ dl Milch 100 g Bauchspeck, luftgetrocknet, in dünnen Scheiben 1 Zwiebel ca. 100 g Bergkäse 2 Bund Schnittlauch oder andere Kräuter nach Gusto 1 Ei 2 - 3 EL Mehl Salz, Pfeffer aus der Mühle
ZUBEREITUNG 1. Das Brot in cm-kleine Würfel schneiden, in einer Schüssel mit der Milch beträufeln, salzen und pfeffern. 2. Inzwischen den Speck winzig klein würfeln, auch die Zwiebel sehr fein hacken. Den Käse etwas grösser würfeln. Schnittlauch in feine Röllchen schneiden und mischen. 3. Speck in einer Pfanne behutsam auslassen, die Zwiebel zufügen und mitbraten – beides darf aber nicht dunkel, sondern nur weich werden. Mit dem Brot vermischen, dann auch Käse und Schnittlauch (und evtl. noch andere Kräuter nach Gusto) untermischen – ebenso das Ei. Das Mehl am Ende drübersieben und einarbeiten. 4. Aus diesem Knödelteig zunächst einen kleinen Probeknödel formen und in Salzwasser ziehen lassen. Falls er sich auflöst, etwas mehr Mehl und evtl. auch etwas Semmelbrösel einarbeiten. 5. Die restlichen Knödel mit angefeuchteten Handflächen schön glatt und rund formen, in Salzwasser ca. 10 - 20 Minuten garziehen lassen.
ANRICHTEN 6. Entweder in Brühe oder mit einem Salat oder auch mit gedünstetem Sauerkraut. Übrige Knödel am nächsten Tag in dünne Scheiben geschnitten als Carpaccio auf flachen Tellern ausgebreitet mit einer Schnittlauchvinaigrette.
GETRÄNK: Dazu trinkt der Südtiroler entweder weissen "Terlaner", heute meistens Sauvignon Blanc, oder einen eher hellroten "St. Magdalener" aus der Vernatsch-Rebe (wie der Trollinger hier heisst), oder einen Wein aus der autochthonen Rebsorte "Lagrein".