Logo BrunSpie
   
 
 
 
Uhr
  Fotogalerie Kontakt Links
   
  Rezepte
  Resultate
  Neue Suche
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
Bruspie ||| Zutaten und Kochanleitung
Rezeptbeschreibung

 

 

  Frankfurter grüne Sauce
 
   
 

       
Herkunft: Deutschland Menüfolge: Saucen Kalt
Quelle: Internet Kategorie: Kräuter
Saison: Haute Cuisine: Nein
Anzahl Personen:      Niedergaren: Nein
Erfasst: 1998-12-18 Fleischlos: Ja
       

   
  Petersilie
Schnittlauch
Kerbel
Sauerampfer
Dill
Borretsch
Kresse
Estragon
Liebstöckel
Zitronenmelisse
2 Zwiebeln
4 Eier, hartgekocht
1 EL Essig
2 EL Öl
¼ l Schmand (Sauerrahm)
150 g Joghurt
1 Prise Zucker
Salz, Pfeffer aus der Mühle
   
  1. Alle Kräuter (ca. 300 g) verlesen, gründlich waschen und abtropfen lassen. Zusammen mit den abgezogenen Zwiebeln recht fein wiegen oder hacken und in eine grosse Schüssel geben. Mit Essig, Öl, Schmand und Joghurt verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen.
2. Zugedeckt an einem kühlen Ort mindestens 1 Stunde durchziehen lassen. Danach die hartgekochten Eier grob hacken und unterrühren. Nochmals mit Salz, Pfeffer und eventuell etwas Zucker abschmecken, ca. 15 Minuten durchziehen lassen.
   
  INFO: Für die berühmt gewordene Frankfurter Grüne Sauce, die in ganz Hessen bekannt ist, gibt es unterschiedliche Zubereitungsarten. Man kann z.B. die hartgekochten Eigelb auslösen, durch ein Sieb streichen, zunächst mit Essig und Öl verrühren und erst dann alle anderen Zutaten unterrühren. Es gibt auch Rezepte nur mit Öl anstelle der sauren Sahne. Unser Rezept ist ein seit vielen Jahren bewährtes und beliebtes Familienrezept. Unerlässlich ist in jedem Fall die Mischung aus mindestens sieben frischen Kräutern.
Im Frankfurter Raum werden die Kräuter in der "richtigen" Zusammensetzung im Frühjahr und Sommer fertig abgepackt auf Wochenmärkten und in Gemüsegeschäften als "Frankfurter Grüne Sosse" angeboten. In vielen Familien ist die Grüne Sauce zusammen mit Pellkartoffeln das traditionelle Essen an Gründonnerstag. Sie schmeckt aber auch hervorragend im Sommer zu kaltem gekochten Rindfleisch oder Fisch.
Man kennt diese Sauce in Frankfurt bereits seit mehr als hundert Jahren. Schon Goethe soll sie bei seiner Mutter, Frau Aja, ganz besonders gern gegessen haben. Ein gedrucktes Rezept erschien zum ersten Male 1860 in dem "Frankfurter Kochbuch" von Wilhelmine Rührig.
Der Ursprung dieser Sauce geht vermutlich auf die französische "sauce vinaigrette" zurück, die von den Frankfurtern mit ihren heimischen Küchenkräutern und später auch saurer Sahne angereichert wurde.
   
   
  Rezept drucken

 

 

 
© Erich Brunner-Spiegel, CH-4500 Solothurn
Letzte Änderung:
03.05.2022