FÜLLUNG 1 Spitzpaprika 1 Zwiebel 2 - 3 Knoblauchzehen Salz, Pfeffer aus der Mühle Kreuzkümmel Pul Biber (siehe INFO) 500 g Hackfleisch vom Lamm (alternativ vom Rind) 1 Ei Semmelbrösel Petersilie Minze ------------------------------- TOMATENSAUCE 2 EL Butter 1 - 2 EL Paprikamark, mild oder scharf 1 - 2 EL Tomatenmark Salz, Pfeffer aus der Mühle Zucker ------------------------------- AUSSERDEM 4 - 8 Blätter Lavash (alternativ Yufka-, Dürüm- oder Tortilla-Fladen) Öl zum Bepinseln 4 Spitzpaprika 2 Tomaten 200 g Joghurt nature, türkisch, vollfett
ZUBEREITUNG 1. Für die Füllung die Paprika entkernen und grob zerteilt in einen Mixbecher geben. Zwiebel, Knoblauch, Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel dazugeben und so mixen, dass die Masse noch recht stückig ist. 2. In eine grosse Schale geben zusammen mit Pul Biber, Hackfleisch und dem Ei. Gründlich mit den Händen verkneten, dabei die Konsistenz über die Zugabe von Semmelbröseln steuern. Minze und Petersilie fein hacken und einarbeiten. 3. Die Lavash-Bögen zuschneiden, die Hackfleischmasse mit angefeuchteten Händen zu Rollen formen und an die Schnittkante legen. Unter leichter Spannung einrollen und mit der Verschlussseite nach unten hinlegen. Die entstandenen Rollen in breite Scheiben schneiden und auf ein ausgelegtes Backblech geben. 4. Den Teig mit etwas Öl bepinseln und bei 210 Grad in den Ofen geben. Die Temperatur auf 180 Grad reduzieren und ca. 20 - 30 Minuten backen, bis sie gebräunt sind. 5. Für die Tomatensauce die Butter zerlassen und Paprika- sowie Tomatenmark einrühren. Mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker würzen, dann mit ca. 3 dl Wasser auffüllen. Köcheln lassen, bis die Sauce leicht eingedickt ist. 6. Die Spitzpaprika im Ganzen in einer Grillpfanne leicht anbräunen, die Tomaten halbieren und auf der Schnittfläche mitbraten. Währenddessen salzen und pfeffern.
ANRICHTEN 7. Zum Anrichten die Hackfleischrollen kreisförmig anordnen und mit Tomatensauce und Joghurt überziehen. Die Paprika und Tomaten dekorativ in die Mitte legen und noch heiss servieren.
INFO: Pul Biber ist die türkische Bezeichnung für getrockneten und zerstossenen milden oder scharfen Paprika, meist der Sorte Capsicum annuum. Oft handelt es sich um eine Würzmischung mit ca. einem Fünftel Salz, teils ergänzt durch Pflanzenöl und Gewürzextrakte.
INFO: Das Gericht ist nach Beyti Güler benannt, der Besitzerin des beliebten Restaurants «Beyti» in Istanbul. Webseite